VerbĂ€nde: AbhĂ€ngigkeit von Ăl und Gas schnell verringern
02.04.2026 - 05:23:04 | dpa.deDer Iran-Krieg und seine Folgen zeigten, wie abhÀngig Deutschland weiter vom Import fossiler EnergietrÀger sei, schreiben die Organisationen in einem Forderungspapier, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. "Wie in der Energiekrise 2022 in Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine heizen unsere AbhÀngigkeiten Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit an."
Unterzeichner sind der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der WWF.
Als Konsequenz fordern die Organisationen unter anderem den Ausbau erneuerbarer Energien. GebĂ€ude sollten aus ihrer Sicht besser energetisch saniert und der Umstieg auf klimafreundliche Heizungen wie WĂ€rmepumpen gesichert werden. VertrĂ€ge und Anlagen dĂŒrften nicht zum langfristigen Import von FlĂŒssigerdgas (LNG) fĂŒhren.
Verbrenner-Pkw und Plug-in-Hybride dĂŒrften ab dann nicht mehr neu zugelassen werden, auĂerdem benötige man ein Tempolimit auf Autobahnen und die Senkung der Höchstgeschwindigkeit fĂŒr Pkw auf LandstraĂen. Bahn und öffentlicher Nahverkehr sollen deutlich ausgebaut werden, Industrieprozesse auf die Nutzung von Strom umgestellt werden. Subventionen fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger mĂŒssten abgebaut werden.
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