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Uniqa Insurance: Gewinn springt auf 516 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 28.04.2026 um 05:17 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Uniqa steigert Vorsteuergewinn um 17 Prozent und erhöht die mittelfristigen Wachstumsziele. Osteuropa treibt das GeschÀft.

Uniqa Insurance: Gewinn springt auf 516 Millionen Euro Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de
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Uniqa Insurance schließt das vergangene GeschĂ€ftsjahr mit einem deutlichen Ergebnissprung ab. WĂ€hrend das KerngeschĂ€ft in Österreich das stabile Fundament bildet, treiben vor allem die MĂ€rkte in Zentral- und Osteuropa das Wachstum an. Das Management reagiert auf diese Dynamik mit angehobenen Langzeitzielen.

Der Gewinn vor Steuern kletterte um rund 17 Prozent auf 516 Millionen Euro. Die verrechneten BruttoprÀmien stiegen parallel dazu auf insgesamt 8,4 Milliarden Euro. Besonders die Schaden- und Unfallversicherung lieferte hierbei starke Impulse und verzeichnete ein zweistelliges Plus.

Ein wesentlicher Faktor fĂŒr die ProfitabilitĂ€t war die verbesserte Schaden-Kosten-Quote. Diese sank auf 91,7 Prozent, begĂŒnstigt durch eine moderate Belastung durch Naturkatastrophen. Unter dem Strich steht ein Konzernergebnis von 424,8 Millionen Euro.

Rating-Upgrade und Fokus auf Osteuropa

Die Ratingagentur Standard & Poor’s honorierte die operative StĂ€rke mit einer Hochstufung auf „A“. Die Experten verwiesen dabei auf die breite Diversifizierung und die robuste Kapitalisierung. Mit einer Solvenzquote von 275 Prozent verfĂŒgt der Konzern ĂŒber ein Kapitalpolster weit oberhalb der internen Zielvorgaben.

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In Polen, Tschechien und der Slowakei wuchsen die PrĂ€mien zuletzt deutlich. Diese Regionen fungieren zunehmend als Ertragsmotor fĂŒr die gesamte Gruppe. Bis Jahresende soll das internationale GeschĂ€ft bereits fast die HĂ€lfte des Gesamtvolumens ausmachen.

Um die Marktposition zu festigen, investiert Uniqa rund 245 Millionen Euro in private Gesundheitsangebote. Das Ziel fĂŒr das jĂ€hrliche PrĂ€mienwachstum wurde indes auf 6 Prozent angehoben. Bis 2028 strebt der Vorstand eine Eigenkapitalrendite von ĂŒber 13 Prozent an.

Technische Überhitzung trotz Insiderkauf

An der Börse spiegelt sich dieser Trend wider, die Aktie legte auf Jahressicht um gut 58 Prozent zu. Mit einem RSI von ĂŒber 80 gilt der Titel technisch aktuell allerdings als ĂŒberkauft. Ein Vorstandsmitglied unterstrich das Vertrauen in die Bewertung zuletzt durch einen Aktienkauf im Wert von rund 79.000 Euro.

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FĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026 peilt das Management ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 Millionen und 570 Millionen Euro an. Voraussetzung dafĂŒr bleibt ein moderates Schadensumfeld bei Naturereignissen. Konkrete Zahlen zum ersten Quartal veröffentlicht der Konzern im Mai, gefolgt von der Hauptversammlung im Juni.

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