Iran-Einigung erzielt - Trump muss noch zustimmen
28.05.2026 - 20:06:54 | dpa.deUS-PrĂ€sident Donald Trump muss aber noch seine Zustimmung geben, wie "Axios" unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtete. US-Kreise bestĂ€tigten auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts. Es blieb unklar, wie lange sich der US-PrĂ€sident Zeit nehmen wird, um ĂŒber den jĂŒngsten Vorschlag zu entscheiden.
Laut dem Medienbericht wĂŒrden - falls Trump zustimmen sollte - mit dem Rahmenabkommen die Waffenruhe verlĂ€ngert und Verhandlungen ĂŒber Irans Atomprogramm aufgenommen werden. Das Rahmenabkommen umfasse einen Zeitraum von 60 Tagen. Teil der Einigung ist demnach auch ein uneingeschrĂ€nkter Schiffsverkehr ohne GebĂŒhren durch die StraĂe von Hormus.
Laut "Axios" waren die Bedingungen des Abkommens bis Dienstag weitgehend ausgearbeitet gewesen, beide Seiten mĂŒssten aber noch die Zustimmung der politischen FĂŒhrung einholen.
US-Seeblockade soll aufgehoben werden
Laut dem "Axios"-Bericht soll die Einigung neben dem uneingeschrĂ€nkten Schiffsverkehr ohne GebĂŒhren auch beinhalten, dass die US-Seeblockade von iranischen HĂ€fen aufgehoben wird. Zudem soll Iran innerhalb von 30 Tagen Minen in der Meerenge entfernen.
Nach Kriegsbeginn am 28. Februar war der fĂŒr den Ălhandel wichtige Schiffsverkehr durch die Meerenge vor Iran weitgehend zum Erliegen gekommen. Iran blockierte die Durchfahrt, daraufhin schossen die Preise fĂŒr Ăl und Gas an den weltweiten EnergiemĂ€rkten nach oben. Die USA blockierten in der Folge iranische HĂ€fen. Dem Bericht zufolge soll Teil der Einigung auch sein, dass die USA einige Ausnahmen bei Sanktionen gegen den Iran gewĂ€hren, damit das Land Ăl verkaufen kann.
In der AbsichtserklĂ€rung soll laut dem Medienbericht auch stehen, dass sich Iran dazu verpflichtet, keine Atomwaffen anzustreben. Und die USA wĂŒrden sich dazu bereiterklĂ€ren, im Rahmen der Verhandlungen ĂŒber eine Lockerung der Sanktionen und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zu sprechen. In den Verhandlungen soll es auch um die Entsorgung von Irans hochangereichertem Uran gehen.
Seit dem 8. April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe. Trotzdem gab es rund um die StraĂe von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe. In dem Rahmenabkommen soll laut dem Medienbericht auch festgehalten werden, dass der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon enden solle.
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