Antimony, Aktie

US Antimony Aktie: 245-Millionen-Vertrag mit Defense Logistics Agency

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 19:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

US Antimony nimmt moderne Schmelzanlage in Betrieb. Die Kapazität soll sich vervielfachen, gestützt durch Millionenaufträge des US-Verteidigungsministeriums.

US Antimony Aktie: Neuer Schmelzofen vervielfacht Produktion
Abstrakte Darstellung von industriellen Rohstoffen und Mineralien in einer professionellen, stimmungsvollen Umgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

United States Antimony Corporation (USAC) treibt den Ausbau seiner Schmelzanlage in Thompson Falls voran. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen in Montana hat offiziell begonnen. Das Unternehmen reagiert damit auf die steigende heimische Nachfrage nach hochreinem Antimon.

Gewaltiger Kapazitätssprung

Die neue Anlage nutzt moderne gasbetriebene Öfen. Diese bieten pro Einheit eine um 300 Prozent höhere Kapazität als die bisherige Technik. Sobald der Vollbetrieb erreicht ist, soll der Gesamtausstoß an Fertigprodukten um das 3- bis 4-fache steigen.

Das Management will das Volumen noch in diesem Jahr maximieren. Deshalb verschiebt es geplante Renovierungen alter Einheiten auf 2027. So laufen die alten und neuen Anlagen das gesamte Jahr 2026 parallel.

Strategische Bedeutung für die US-Abwehr

Das US-Verteidigungsministerium stützt den Ausbau massiv. Anfang 2026 erhielt das Unternehmen 27 Millionen US-Dollar aus Bundesmitteln. Diese Gelder fließen in die Modernisierung der Verarbeitung kritischer Mineralien für Militäranwendungen.

US Antimony betreibt die einzige primäre Antimonschmelze in den Vereinigten Staaten. Damit besetzt das Unternehmen eine Schlüsselrolle in der nationalen Versorgungskette. Ein Vertrag mit der Defense Logistics Agency über 245 Millionen US-Dollar sichert die Abnahme von Antimon-Barren über mehrere Jahre.

Umsatzziele für das laufende Jahr

Die Aktie reagierte positiv auf die operativen Fortschritte und stieg um 7,46 Prozent auf 5,76 USD. Trotz dieses Sprungs notiert das Papier deutlich unter dem Hoch vom Oktober 2025.

Das Unternehmen hält an seiner Umsatzprognose für 2026 fest. Diese liegt bei rund 125 Millionen US-Dollar. Das Erreichen dieses Ziels hängt maßgeblich von der reibungslosen Integration der neuen Schmelzkapazitäten ab.

Die erfolgreiche Inbetriebnahme entscheidet nun über die künftigen Margen. Im August 2026 stehen die nächsten Quartalszahlen an. Diese werden zeigen, wie stark die modernisierte Anlage die Produktionsmengen tatsächlich hebt.

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