Trump, EnttÀuscht

Trump: EnttĂ€uscht von Wahl des Chamenei-Sohns zum obersten FĂŒhrer

10.03.2026 - 12:11:20 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen ReligionsfĂŒhrer und Staatsoberhaupt des Irans als "enttĂ€uschende" Wahl bezeichnet.

"Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land fĂŒhren wird", sagte Trump am Montag im US-Bundesstaat Florida (Ortszeit). Dem Sender NBC News sagte Trump in Bezug auf die neue FĂŒhrung: "Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird."

Der 56-jĂ€hrige Sohn von Ajatollah Ali Chamenei war in der Nacht zum Montag - neun Tage nach dem Tod seines Vaters bei einem israelischen Luftangriff - zum RevolutionsfĂŒhrer des Landes bestimmt worden. Trump hatte dem Iran zuvor gedroht, dass ein Nachfolger nicht lange im Amt bleiben werde, sollten die USA nicht in die Entscheidung einbezogen werden.

Gefragt nach seiner Vorstellung einer FĂŒhrung fĂŒr den Iran sagte Trump, er möge die Idee einer "internen" Lösung, weil sie gut funktioniere. Erneut verwies er auf den von den USA herbeigefĂŒhrten Wechsel an der Regierungsspitze Venezuelas, wo die vorherige Vize-PrĂ€sidentin Delcy RodrĂ­guez das Ruder ĂŒbernommen hat. Sie sei als PrĂ€sidentin des Landes "sehr respektiert" und mache "einen tollen Job".

Ganz anders sei es dagegen im Irak nach dem Sturz von Saddam Hussein gelaufen: Dort seien alle FĂŒhrungskrĂ€fte von MilitĂ€r und Politik "gefeuert" worden und niemand ĂŒbriggeblieben - mit der Folge, dass die Terrormiliz IS die Kontrolle ĂŒbernommen habe, sagte Trump: "Das wollen wir nicht."

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