VAT Group Aktie: Aufträge explodieren
16.04.2026 - 12:54:28 | boerse-global.deDer Umsatz fiel, die Auftragsbücher aber quellen über: VAT Group meldete heute ein erstes Quartal 2026, das auf den ersten Blick enttäuscht — und auf den zweiten ein völlig anderes Bild zeichnet.
Lieferkette bremst, Nachfrage nicht
Der Nettoumsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 20 Prozent auf 221 Millionen Franken. Der Grund ist dabei klar benannt: Logistische Störungen infolge des Nahostkonflikts blockierten einzelne Komponenten auf dem Transportweg und verzögerten Lieferungen an Kunden. VAT schätzt den daraus resultierenden Umsatzausfall für Q1 auf rund 20 bis 25 Millionen Franken. Direkte Bezüge aus den Konfliktregionen gibt es keine — die Unterbrechungen trafen VAT dennoch mittelbar über die Lieferkette.
Die Situation gilt inzwischen als weitgehend entschärft. Alle im ersten Quartal für die Auslieferung vorgesehenen Aufträge sollen noch im zweiten Quartal nachgeholt werden.
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Zweitgrößter Auftragseingang der Unternehmensgeschichte
Während der Umsatz nachgab, lief das Neugeschäft auf Hochtouren. Mit einem Auftragseingang von 356 Millionen Franken erzielte VAT den zweitgrößten Wert seiner Geschichte — ein Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, auf Basis konstanter Wechselkurse sogar plus 67 Prozent. Das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,6 zeigt: Für jeden verdienten Franken kamen 1,60 Franken an neuen Bestellungen herein. Der Auftragsbestand kletterte auf 431 Millionen Franken — ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber Jahresende 2025.
Angetrieben wird die Nachfrage vor allem aus dem Halbleiterbereich: Leading-Edge-Logic- und HBM-Speicherchips sind gefragt wie nie, die Hyperscaler pumpen 2026 schätzungsweise über 750 Milliarden Dollar in Cloud-Infrastruktur — mehr als zwei Drittel mehr als noch 2025. Weltweit befinden sich über 110 Halbleiterfabriken im Bau.
Q2 als Aufholquartal, Jahresziel bleibt
Für das zweite Quartal erwartet VAT einen Umsatz zwischen 265 und 295 Millionen Franken — ein deutlicher Sprung gegenüber den 221 Millionen aus Q1. Das Book-to-Bill soll auch dann noch über 1 liegen. Die Gesamtjahresprognose bleibt unverändert: Auftragseingang, Umsatz, EBITDA, EBITDA-Marge, Reingewinn und freier Cashflow sollen 2026 jeweils über dem Niveau von 2025 liegen.
Der Markt quittierte die Zahlen positiv — die Aktie legte heute rund 2,6 Prozent auf 566,40 Franken zu. Das Bild ist eindeutig: Ein operativer Rückschlag durch externe Faktoren, der strukturell nichts an der Wachstumsstory ändert.
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