VerlÀngerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiert
Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 06:06 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Vieles davon ist schlichtweg falsch", schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein "Verbrechen" sei.
In einem Statement an die Deutsche Presse-Agentur sagte Parnell, dass der Artikel "ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten" sei. Zu internen operativen AblĂ€ufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich Ă€uĂern.
Zuvor hatte die "Washington Post" unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-MilitĂ€rs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hĂ€tten, dass eine VerlĂ€ngerung groĂangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei. Zudem könnten dadurch die FĂ€higkeiten der StreitkrĂ€fte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, eingeschrĂ€nkt werden, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf das sogenannte Secretary of Defense Orders Book (SDOB).
Dabei handelt es sich laut "Washington Post" um eine in der Regel zweimal im Monat zusammengestellte Ăbersicht ĂŒber die weltweite VerfĂŒgbarkeit von US-Kriegsschiffen, Flugzeugen, Personal und Waffensystemen. Die Warnungen seien von Oberbefehlshabern von Heer, Marine und Luftwaffe sowie den Vier-Sterne-GenerĂ€len, die die US-Operationen in Europa, Asien und Lateinamerika leiten, ausgesprochen worden, hieĂ es weiter.
Laut dem Dokument sei vorgesehen, dass einige in Nahost stationierten Truppen bis September und andere bis 2027 dort bleiben sollen. Eine mögliche VerlĂ€ngerung des Truppeneinsatzes habe die MilitĂ€rfĂŒhrung dazu veranlasst, ihre Besorgnis zu Ă€uĂern.
