Vestas, Turbinen

Vestas: 17 Turbinen in Bunbury angekommen

28.05.2026 - 17:38:36 | boerse-global.de

Vestas erreicht Logistik-Meilenstein in Australien. Trotz operativer Fortschritte und hohem Auftragsbestand gibt die Aktie nach.

Vestas: 17 Turbinen in Bunbury angekommen - Foto: über boerse-global.de
Vestas: 17 Turbinen in Bunbury angekommen - Foto: über boerse-global.de

Der dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas treibt sein King-Rocks-Projekt in Westaustralien voran. Ein Großtransport mit Turbinenkomponenten ist planmäßig im Hafen von Bunbury eingetroffen. Die Fracht ist der Startschuss für eine komplexe Logistikaufgabe.

Komponenten erreichen Hafen von Bunbury

Am 27. Mai 2026 legte das Frachtschiff AAL Antwerp in Bunbury an. An Bord: Ausrüstung für 17 Vestas-Turbinen vom Typ V162?6,2 MW. Konkret 51 Rotorblätter, 85 Turmsektionen sowie 17 Sätze Naben, Gondeln und Antriebsstränge.

Die Teile sind für das 105?Megawatt-Projekt King Rocks nahe Hyden bestimmt. Nun beginnt der anspruchsvolle Transport: 450 Kilometer auf dem Landweg durch die Getreideanbauzone Westaustraliens. Die Fahrt durch mehrere Shire-Gebiete soll bis September 2026 andauern.

Projekt im Kontext der globalen Expansion

King Rocks entsteht für den Energieversorger Synergy. Der Liefervertrag stammt aus dem Jahr 2024, die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Das Projekt fügt sich in Vestas' wachsendes internationales Portfolio.

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Parallel dazu meldete Vestas für das zweite Quartal Auftragseingänge von 673 Megawatt in den USA. Bereits im ersten Quartal 2026 stand der Auftragsbestand bei 76,1 Milliarden Euro – bei einem Quartalsumsatz von vier Milliarden Euro.

Aktie unter Druck, operativ auf Kurs

Trotz der Fortschritte gab die Vestas-Aktie nach. Am 27. Mai notierte sie bei 183,08 dänischen Kronen, nach 191,25 Kronen zu Wochenbeginn. Ein Grund für die Schwäche bleibt unklar.

Das Unternehmen setzt indes seine Kapitalallokation fort. Zwischen dem 18. und 20. Mai kaufte Vestas eigene Aktien zurück. Die operative Marge (EBIT vor Sondereffekten) liegt bei 3,2 Prozent. Der Jahresausblick bleibt bestehen.

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Das King-Rocks-Projekt und die starke Auftragslage in den USA zeigen: Vestas kommt operativ voran, auch wenn der Aktienkurs zuletzt abgab. Die entscheidenden Monate kommen mit dem Transport der Komponenten ins Landesinnere – und der weiteren Entwicklung des Auftragsbestands.

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