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Vistra Energy Aktie: National Pension Service verkauft 33,9%

Veröffentlicht: 31.05.2026 um 09:42 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Vistra Energy verzeichnet Abgänge institutioneller Investoren trotz starker Quartalszahlen und optimistischem Jahresausblick.

Vistra Energy Aktie: National Pension Service verkauft 33,9% Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Vistra Energy durchläuft eine Phase der Konsolidierung. Nach einem starken ersten Quartal passen institutionelle Investoren ihre Positionen an. Das sorgt für Bewegung im Aktionärskreis.

Der National Pension Service hat seine Beteiligung deutlich reduziert. Der Pensionsfonds verkaufte 33,9 Prozent seiner Anteile. Er hält nun noch rund 790.000 Aktien im Wert von 127,5 Millionen Dollar.

Parallel dazu trennte sich Margaret Montemayor von einem Teil ihrer Papiere. Die Chefbuchhalterin verkaufte Ende Mai 5.000 Aktien. Der Durchschnittspreis lag bei 164,96 Dollar.

Starke Zahlen, stabiler Ausblick

Operativ läuft es für den Energieversorger rund. Im ersten Quartal 2026 erzielte Vistra einen Nettogewinn von 1,029 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA erreichte knapp 1,5 Milliarden Dollar.

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Der Umsatz übertraf mit 5,64 Milliarden Dollar die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Experten hatten im Schnitt mit 5,22 Milliarden Dollar gerechnet.

Das Management blickt optimistisch auf das Gesamtjahr. Der Vorstand bestätigte die Prognose für das bereinigte EBITDA. Dieses soll zwischen 6,8 und 7,6 Milliarden Dollar liegen.

Fokus auf Kernkraft und Gas

Vistra baut seine Kapazitäten im Bereich Kernkraft und Erdgas massiv aus. Die Übernahme des Cogentrix-Portfolios soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein. Das Paket umfasst Kraftwerke mit 5.500 Megawatt Leistung.

Besonders die Zusammenarbeit mit Big Tech treibt das Geschäft an. Vistra hat langfristige Stromabnahmeverträge mit Meta und Amazon geschlossen. Diese beziehen Energie direkt aus den Kernkraftwerken des Konzerns.

Analysten bewerten diese Strategie überwiegend positiv. Morgan Stanley hob das Kursziel jüngst auf 212 Dollar an. Raymond James bleibt trotz einer leichten Zielsenkung auf 202 Dollar bei einem klaren Kaufvotum.

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An der Börse spiegelt sich die aktuelle Gemengelage in einem Seitwärtstrend wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 137,44 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von 4,36 Prozent zu Buche.

In der kommenden Woche rückt die Marke von 200 Dollar als technischer Widerstand in den Fokus. Nach unten bietet der Bereich um 150 Dollar eine erste Unterstützung. Ende Juni schüttet Vistra die Quartalsdividende von 0,2290 Dollar je Aktie aus.

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