VIX: Psychologische Marke geknackt
11.04.2026 - 06:49:31 | boerse-global.deDer US-Angstindex VIX überraschte am Freitag mit einem deutlichen Rückzug unter die psychologisch wichtige Marke von 20 Punkten. Trotz heißgelaufener Inflationsdaten und steigender Anleiherenditen kehrte am Markt eine unerwartete Ruhe ein. Die Anleger setzen nun alles auf die diplomatischen Verhandlungen am Wochenende, die über die weitere Richtung an den Weltmärkten entscheiden könnten.
Inflation trifft auf Diplomatie
Der Handelstag begann zunächst turbulent. Neue Inflationsdaten zeigten einen Preisanstieg von 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr – der stärkste monatliche Zuwachs seit 2022. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen schoss daraufhin auf 4,48 % hoch, da Händler sich auf eine striktere Geldpolitik der Federal Reserve einstellten.
Die befürchtete Panik blieb jedoch aus. Ein fragiler Waffenstillstand zwischen den USA, Israel und dem Iran sorgte für die nötige Entspannung, um die Risikoprämien bei den Optionen schmelzen zu lassen. Dieser „Volatility Crush“ drückte den VIX bis zum Handelsschluss auf 18,90 Punkte, was einem Rückgang von über drei Prozent entspricht.
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Tech-Giganten stützen den Markt
Während der Dow Jones unter schwachen Konsumdaten litt, hielt der Nasdaq die Stellung und stützte damit indirekt das niedrige Volatilitätsniveau. Besonders CoreWeave stach mit einem Kurssprung von 11 % hervor, nachdem ein bedeutender Hardware-Deal mit Anthropic bekannt wurde. Auch Broadcom legte um 4,4 % zu.
Diese Stärke im Halbleitersektor glich die massiven Verluste in anderen Bereichen aus. So brach Fair Isaac (FICO) aufgrund regulatorischer Untersuchungen um 14 % ein, während Software-Titel wie ServiceNow und Snowflake unter Analysten-Abstufungen und Sorgen über KI-Disruptionen litten.
Die wichtigsten Marken im Überblick
- Schlusskurs: 18,90 Punkte (-3,03 %)
- Tageshoch: 19,79 Punkte
- 52-Wochen-Spanne: 13,38 – 46,12 Punkte
- Nächste Unterstützung: 18,50 Punkte
- Widerstandszone: 25,00 Punkte
Entscheidung in Islamabad
Das Augenmerk richtet sich nun auf die für Samstag angesetzten Friedensgespräche in Islamabad. Dort verhandeln Vertreter der USA und des Irans über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die derzeit für den kommerziellen Schiffsverkehr weitgehend gesperrt ist.
Ein konkretes Abkommen zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt könnte den VIX am Montag weiter in Richtung der 17,50-Punkte-Marke drücken. Sollten die Gespräche jedoch scheitern oder neue Angriffe im Libanon gemeldet werden, ist mit einer schnellen Rückkehr des Index in die Stresszone oberhalb von 25 Punkten zu rechnen. Zudem bleibt die 4,50-Prozent-Marke bei den Staatsanleihen eine kritische Grenze, deren Überschreiten neue Absicherungsgeschäfte auslösen dürfte.
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