Was KĂ€ufer 2025 fĂŒr Immobilien in Frankfurt bezahlten
Veröffentlicht am: 21.05.2026 um 06:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas zeigt eine neue Analyse des Maklers Von Poll Immobilien, die auf Daten der GutachterausschĂŒsse zu getĂ€tigten Transaktionen basiert.
Demnach wurden im vergangenen Jahr 2.987 Wohnungen in Frankfurt verkauft, gut 17 Prozent oder 440 mehr als im Vorjahr. Wer eine Bestandswohnung kaufte, zahlte demnach im Schnitt 434.657 Euro und damit 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Preis je Quadratmeter stieg leicht um 1,4 Prozent auf 5.963 Euro.
Noch mehr mussten KĂ€ufer fĂŒr HĂ€user hinlegen. Der Kaufpreis fĂŒr ein Objekt im Bestand kletterte laut Studie um 3,8 Prozent auf 759.342 Euro. Der Quadratmeterpreis blieb fast unverĂ€ndert bei 5.083 Euro. Insgesamt gab es 532 Transaktionen - fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wuchs der Umsatz um gut 20 Prozent auf 404 Millionen Euro.
GeschÀft mit Millionen-Immobilien wÀchst
In einigen FĂ€llen wurden aber weit höhere Summen fĂ€llig. So wachse der Bereich jenseits von einer Million Euro, berichtete der Makler. Insbesondere das obere Preissegment von ĂŒber fĂŒnf Millionen Euro habe zuletzt ZuwĂ€chse verzeichnet, sagte Daniel Ritter, geschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter bei Von Poll Immobilien. Im Fokus bei gehobenen Immobilien stĂŒnden die Altstadt und Innenstadt sowie das Westend.
Flaute am Neubau wirkt sich aus
WĂ€hrend der Markt mit Bestandswohnungen wuchs, sieht es bei Neubauten ganz anders aus. Hier schrumpfte die Zahl der vermittelten Wohnungen um fast ein Drittel (31,5 Prozent) auf 185; der Umsatz fiel um gut 34 Prozent auf 96,2 Millionen Euro.
Auch die Preise fĂŒr neugebaute Eigentumswohnungen sanken 2025 - um vier Prozent auf rund 519.789 Euro. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis fiel um gut fĂŒnf Prozent auf 7.687 Euro.
Hintergrund sei die Flaute im Neubau. Viele Projekte könnten unter den aktuellen Bedingungen, besonders den hohen Baukosten und gestiegenen Zinsen, nicht realisiert werden, sagte Ritter. "Gleichzeitig bleibt die Nachfrage grundsĂ€tzlich vorhanden, verlagert sich aber in den Bestand, der kurzfristig verfĂŒgbar, preislich flexibel und fĂŒr viele KĂ€ufer somit besser finanzierbar ist."
