'Smile': Esa-Mission zu Sonnenwind und MagnetosphÀre hebt ab
19.05.2026 - 06:07:32 | dpa.deDer Satellit hob am frĂŒhen Morgen an Bord einer Vega-C-Rakete vom europĂ€ischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. "Smile" soll sowohl Sonnenwinde und energiereiche AusbrĂŒche der Sonne abbilden als auch die Reaktion des dynamischen Schutzschildes der Erde. Unter anderem sind Deutschland, Ăsterreich, die Schweiz und China an dem Projekt beteiligt.
Instrumente zu Polarlichtern, Magnetfeld und Sonnenwind
Die Mission soll das VerstĂ€ndnis des Schutzschildes verbessern und erstmals Position, Form und Ausdehnung der MagnetosphĂ€re als Ganzes darstellen. Auch darĂŒber, wie Sonnenwinde Polarlichter und StĂŒrme auslösen, erhoffen sich Forscherinnen und Forscher ein umfassendes Bild.
"Smile" hat insgesamt vier Instrumente an Bord. Mit einer Röntgenkamera soll die sonst nicht sichtbare MagnetosphĂ€re abgebildet werden. Eine Ultraviolettkamera kann mehr als drei Tage am StĂŒck Polarlichter erfassen. Ein Magnetometer zeichnet das Magnetfeld auf und ein Ionenspektrometer nimmt die Energie und Einfallsrichtung von Sonnenwind-Partikeln auf.
Langer Weg bis zum Zielorbit
Die Rakete bringt den Flugkörper zunĂ€chst einmal in eine erdnahe Umlaufbahn in einer Höhe von etwa 700 Kilometern. Durch mehrere SchĂŒbe soll der Satellit dann schlieĂlich in seinen Zielorbit kommen: eine elliptische Umlaufbahn, die zwischen 5.000 und 121.000 Kilometer von der Erde entfernt ist. Bis erste wissenschaftliche Daten der dreijĂ€hrigen Mission verfĂŒgbar sind, dĂŒrfte es mehrere Monate dauern.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
