SeehÀfen, Bedrohungen

Wirtschaft sieht SeehÀfen zunehmend Bedrohungen ausgesetzt

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 07:45 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die Hafenwirtschaft sieht die SeehÀfen an Nord- und Ostsee zunehmend Gefahren ausgesetzt.

"Die Bedrohungslage fĂŒr die deutschen SeehĂ€fen hat sich deutlich verschĂ€rft", sagte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe, Florian Keisinger, der "Welt am Sonntag" (Redaktion Hamburg und Norddeutschland). Die SeehĂ€fen seien als Drehscheiben Ziele von Cyberangriffen, Spionage und Sabotage.

Der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Unternehmensverbands Hafen Hamburg, Norman Zurke, sieht die Hauptgefahr gegenwĂ€rtig in Cyberattacken. "Gleichwohl ist die gesamte Logistikbranche bereits heute auch von Sabotage betroffen", sagte Zurke der Zeitung. Er nannte den Schutz kritischer Infrastruktur eine gesamtstaatliche Aufgabe. Der Bund solle sich stĂ€rker als bislang an Investitionen zum Schutz des Hafens beteiligen.

Bundeswehr hĂ€lt Übung in Hamburg ab

Vergangenes Jahr wurden bestimmte Korvetten der Deutschen Marine in der Hamburger Werft Blohm+Voss sabotiert. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg ermittelte zeitweise gegen zwei Werftarbeiter.

Die nach Umschlag wichtigsten deutschen SeehĂ€fen sind Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Rostock und LĂŒbeck. In einem Konfliktfall wĂŒrde das VerteidigungsbĂŒndnis Nato MilitĂ€rfahrzeuge, Truppen und Material ĂŒber SeehĂ€fen transportieren. Vom 24. bis zum 26. September hĂ€lt die Bundeswehr wie schon in Vorjahren eine Übung in Hamburg ab. Unter anderem soll wĂ€hrend Red Storm Charlie die Verlegung von Truppen geĂŒbt werden.

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