Woidke, Einbeziehung

Woidke fĂŒr Einbeziehung aller Berufsgruppen in die Rente

Veröffentlicht: 23.06.2026 um 15:15 Uhr, dpa.de

Brandenburgs MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke (SPD) hĂ€lt die Einbindung aller Berufsgruppen in die Rente fĂŒr sinnvoll.

"Wir brauchen eine breite Debatte darĂŒber, wie die gesetzliche Rente langfristig gesichert werden kann", erklĂ€rte Woidke nach der Vorlage des Berichts der Rentenkommission. "Dabei mĂŒssen alle Berufsgruppen einbezogen werden." Woidke bezieht sich mit seiner Forderung nach Angaben der Staatskanzlei auch darauf, Beamte mit in die Diskussion einzubeziehen.

Nach den VorschlĂ€gen der Kommission sollen in die gesetzliche Rentenkasse kĂŒnftig SelbststĂ€ndige sowie Politikerinnen und Politiker einbezogen werden, aber nicht Beamte. FĂŒr sie soll den VorschlĂ€gen nach das Ruhestandsalter wie in der gesetzlichen Rente erhöht werden. Als Idealbild nennt die Kommission eine ErwerbstĂ€tigenversicherung, in die neben abhĂ€ngig BeschĂ€ftigten auch SelbststĂ€ndige, Beamte, Abgeordnete und VorstĂ€nde von Aktiengesellschaften einbezogen sind.

Regierungschef: Ost-Rentner berĂŒcksichtigen

Die Folgen der VorschlĂ€ge fĂŒr Rentnerinnen und Rentner in den Ost-LĂ€ndern sollen aus Sicht von Woidke genau geprĂŒft werden. "Viele Erwerbsbiografien unterscheiden sich von denen im Westen", sagte der SPD-Politiker. "Gerade die gesetzliche Rente spielt hier eine viel bedeutendere Rolle. Das muss bei allen weiteren Schritten und Entscheidungen berĂŒcksichtigt werden." Die Menschen mĂŒssten von der Rente leben können.

Die Kommission schlĂ€gt auch vor, das gesetzliche Rentenalter ĂŒber 67 Jahre hinaus in den nĂ€chsten Jahrzehnten gekoppelt an die Lebenserwartung anzuheben und die FrĂŒhrente einzuschrĂ€nken. FĂŒr die gesetzliche Rente soll außerdem eine neue KapitalsĂ€ule eingefĂŒhrt werden. Kanzler Friedrich Merz (CDU) kĂŒndigte an, dass er alle VorschlĂ€ge zĂŒgig umsetzen will.

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