Xerox Aktie: Quartalsdividende am 31. Juli
Veröffentlicht: 12.07.2026 um 19:35 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Xerox stellt die Weichen neu. Nach der Integration von Lexmark und einem tiefgreifenden Konzernumbau nähert sich das Unternehmen einem wichtigen Meilenstein. Ende Juli müssen die Zahlen für das zweite Quartal belegen, ob die neue Strategie aufgeht.
Anleger blicken zunächst auf den 31. Juli. An diesem Tag schüttet Xerox eine Quartalsdividende von 0,025 US-Dollar je Aktie aus. Das entspricht einer Dividendenrendite von etwa 3,57 Prozent. Parallel dazu treibt das Management den Schuldenabbau voran.
Die Erwartungen für den kommenden Finanzbericht sind hoch. Im ersten Jahresviertel übertraf der Umsatz mit 1,85 Milliarden US-Dollar die Prognosen der Analysten. Hohe Kosten für die Integration belasteten allerdings das Ergebnis je Aktie.
Fokus auf Großkunden und Effizienz
Der Erfolg hängt maßgeblich von der Lexmark-Übernahme ab. Xerox hat im Frühjahr sein globales Vertriebsmodell neu geordnet. Die eigenen Verkaufsteams konzentrieren sich nun verstärkt auf große Firmenkunden.
Das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen steuern künftig externe Partner. Xerox verspricht sich davon geringere Servicekosten und eine höhere Effizienz. Software-Lösungen und KI-gestützte Technologien sollen dabei das klassische Hardware-Geschäft stützen.
Institutionelles Vertrauen trotz Kursschwäche
Diese Neuausrichtung lockt Investoren an. Die Beteiligungsgesellschaft STARTEEPO Invest erhöhte ihren Anteil im Juni auf über sechs Prozent. Die Gesellschaft setzt dabei auf Synergien aus dem gemeinsamen Portfolio mit Lexmark.
An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Aktie schloss am Freitag bei 2,44 Euro. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von 15,8 Prozent zu Buche. Das Papier notiert damit weiterhin deutlich über dem 52-Wochen-Tief von einem Euro aus dem April.
Zuletzt geriet der Kurs unter Druck. Innerhalb von 30 Tagen verlor das Papier rund 13 Prozent an Wert. Damit notiert Xerox aktuell unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 2,57 Euro.
Der nächste wichtige Termin ist der Quartalsbericht Ende Juli. Hier muss das Management beweisen, dass die neue Vertriebsstruktur die Profitabilität tatsächlich steigert.
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