XRP, UBS

XRP: UBS kauft 1,5 Millionen Dollar ETF-Anteile

Veröffentlicht: 10.05.2026 um 09:56 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Trotz Kursverlusten von 26 Prozent investieren Großbanken wie UBS und Goldman Sachs in XRP-Produkte. Die XRP Ledger Foundation stellt sich neu auf.

XRP: UBS kauft 1,5 Millionen Dollar ETF-Anteile Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
XRP: UBS kauft 1,5 Millionen Dollar ETF-Anteile Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Kursverlauf spricht eine deutliche Sprache. Seit Jahresbeginn hat XRP rund 26 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert der Token bei 1,39 US-Dollar. Damit liegt er weit unter seinem 52-Wochen-Hoch von 3,56 US-Dollar. Hinter den Kulissen zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab. Großbanken positionieren sich.

Großbanken steigen ein

Die Schweizer Großbank UBS verwaltet Billionenwerte. Nun hat das Institut erstmals Positionen in XRP-Finanzprodukten offengelegt. Eine Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC zeigt den Kauf von ETF-Anteilen. Der Wert liegt bei knapp 1,5 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt eine Position im Grayscale XRP Trust.

Das ist für die UBS eine kleine Summe. Die Signalwirkung für den Markt ist enorm. Der Schritt zeigt den Wechsel von reiner Beobachtung zu aktiver Teilnahme. Auch Goldman Sachs hält bereits XRP-ETFs im Wert von über 150 Millionen US-Dollar.

Das Kapital fließt kontinuierlich. Die kumulierten Nettozuflüsse in XRP-Produkte erreichen mittlerweile 1,32 Milliarden US-Dollar. Anfang Mai verzeichneten die Fonds erstmals in diesem Monat wieder positive Zuflüsse.

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Neues Team, alte Ziele

Parallel dazu stellt sich die XRP Ledger Foundation neu auf. Brett Mollin übernimmt als neuer Executive Director die Führung. Er soll die Infrastruktur für institutionelle Anleger ausbauen. Denis Angell leitet künftig als Technikchef die Protokoll-Upgrades. Rene Huijsen und Hussein Zangana komplettieren das Führungsteam. Sie sollen die Zusammenarbeit mit Entwicklern stärken.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse stärkt dem Ökosystem derweil den Rücken. Gerüchte über eine Abkehr von XRP wies er auf einer Branchenveranstaltung scharf zurück. Ripple bleibe der größte Halter des Tokens. Der geplante Stablecoin RLUSD soll XRP nicht ersetzen. Er soll das Netzwerk vielmehr ergänzen.

Warten auf Washington

Ein entscheidender Faktor bleibt die Regulierung. Am 14. Mai berät der US-Senatsausschuss für Banken über den CLARITY Act. Dieses Gesetz soll klare Zuständigkeiten zwischen den US-Aufsichtsbehörden schaffen.

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Garlinghouse sieht XRP durch frühere Gerichtsurteile bereits rechtlich abgesichert. Ein verbindlicher Rahmen hilft indes der gesamten Branche. Hält die Unterstützungslinie um den 50-Tage-Durchschnitt von 1,38 US-Dollar, könnte sich das Chartbild aufhellen. Die politischen Signale aus Washington dürften den kurzfristigen Takt vorgeben.

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