Xylem, Jahresprognose

Xylem: Jahresprognose auf $9,3 Milliarden erhöht

29.04.2026 - 09:00:13 | boerse-global.de

Xylem profitiert von Rechenzentrums-Boom und hebt Umsatzprognose an. Einziger Wermutstropfen ist der deutliche Umsatzrückgang in China.

Xylem: Jahresprognose auf $9,3 Milliarden erhöht - Foto: über boerse-global.de
Xylem: Jahresprognose auf $9,3 Milliarden erhöht - Foto: über boerse-global.de

Xylem profitiert von der steigenden Nachfrage nach Wassertechnologie für Rechenzentren. Während das Geschäft in China schwächelt, treiben neue Großaufträge und Zukäufe das Wachstum voran. Der Konzern reagiert mit einer Anhebung der Umsatzziele auf die solide Entwicklung zum Jahresauftakt.

Im ersten Quartal 2026 erwirtschaftete Xylem einen Umsatz von 2,13 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von knapp drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,12 US-Dollar über den Erwartungen des Marktes.

Besonders das Segment Wasserinfrastruktur zeigte sich mit Erlösen von 603 Millionen US-Dollar widerstandsfähig. Parallel dazu verbesserte das Unternehmen seine Profitabilität leicht. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg um 20 Basispunkte auf 20,6 Prozent.

Ein deutlicher Dämpfer kam aus Fernost. In China brachen die Umsätze um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Der gesamte Auftragseingang blieb derweil mit 2,23 Milliarden US-Dollar auf einem hohen Niveau.

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Expansion und Kapitalrückgabe

Das Management blickt nun optimistischer auf das Gesamtjahr. Die Umsatzprognose für 2026 wurde auf eine Spanne von bis zu 9,3 Milliarden US-Dollar angehoben. Beim bereinigten Gewinn je Aktie bleibt es bei der bisherigen Zielsetzung von maximal 5,60 US-Dollar.

Xylem investiert parallel dazu in das eigene Portfolio. Für 219 Millionen US-Dollar übernimmt der Konzern einen deutschen Spezialisten für Wasserqualität. Ein neuer 20-Jahres-Servicevertrag im Wert von 850 Millionen US-Dollar soll die langfristige Planbarkeit der Erlöse absichern.

Aktionäre profitieren unmittelbar von der stabilen Kassenlage. Im ersten Quartal kaufte Xylem eigene Aktien für 581 Millionen US-Dollar zurück. Außerdem bestätigte das Unternehmen eine Anhebung der Dividende um acht Prozent.

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Uneinigkeit bei den Kurszielen

Die Analysten bewerten die Perspektiven des Wasserspezialisten unterschiedlich. Baird hob das Kursziel auf 163 US-Dollar an, während JPMorgan den fairen Wert auf 140 US-Dollar senkte. Letztere halten jedoch an ihrer Einstufung "Overweight" fest.

Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem moderaten Umsatzwachstum zwischen zwei und drei Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll in diesem Zeitraum 1,31 bis 1,36 US-Dollar erreichen. Damit setzt Xylem den Kurs einer disziplinierten Kapitalallokation fort.

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