Dax legt kräftig zu - schließt aber unter 25.000 Punkten
15.06.2026 - 17:44:29 | dts-nachrichtenagentur.deDie Gefahr einer erneuten Eskalation sei damit noch nicht vom Tisch, sondern lediglich etwas reduziert. Der Pyrrhussieg der USA im Iran müsse sich in den kommenden Tagen und Wochen als tragfähig erweisen. Noch sei kein Frieden im Nahen Osten erreicht, sondern lediglich eine Waffenruhe. Es brauche nicht viel, um die Lunte des Pulverfasses wieder zu zünden.
"Insgesamt konnte sich der Wochenstart in Europa aber sehen lassen und die Investoren schauen wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Zweckoptimismus ist allerdings auch dringend notwendig, da sich die konjunkturelle Situation in der Eurozone weiterhin wackelig zeigt. Die Industrieproduktion ist im vergangenen Monat nur um lediglich 0,1 Prozent gestiegen, gerechnet wurde mit einem Plus von 0,2 Prozent. Mit der Beruhigung bei den Energiepreisen hoffen die Anleger nun auf eine langsame Belebung der Wirtschaft in Europa und wieder mehr Investitionen der Unternehmen. Insbesondere die Rückkehr der Konsumfreudigkeit ist für eine Rückkehr des Wachstums unabdingbar."
"Die Investoren schauen aber auch mit Argusaugen auf die weitere Kursentwicklung der SpaceX-Aktie. Elon Musks hat mit seinem Mega-IPO und vielen Visionen zahllose Investoren angelockt, jetzt muss sich die Aktie im rauen Fahrwasser des Aktienmarktes bewähren. Speziell sind viele Privatanleger auf die US-Version der Volksaktie aufgesprungen, deren Verhalten nicht wirklich abschätzbar ist", sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1602 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8619 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.354 US-Dollar gezahlt (+3,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,67 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,03 US-Dollar, das waren 430 Cent oder 4,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
