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Africa Wealth Report 2024: Anstieg der Zahl von MillionÀren um 65 % im kommenden Jahrzehnt

Published on 08/07/2025 at 18:05 | prnewswire.co.uk

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Die 9. Ausgabe des Jahresberichts zeigt, dass derzeit 135.200 vermögende Privatpersonen (HNWI, High Net Worth Individuals) mit einem investierbaren Vermögen von 1 Million US-Dollar oder mehr in Afrika leben, neben 342 Centi-MillionĂ€ren und 21 Dollar-MilliardĂ€ren. Auf die „Big 5" der afrikanischen VermögensmĂ€rkte – SĂŒdafrika, Ägypten, Nigeria, Kenia und Marokko – entfallen zusammen 56 % der MillionĂ€re des Kontinents und ĂŒber 90 % der MilliardĂ€re.

Doch laut Dominic Volek, Leiter des PrivatkundengeschĂ€fts bei Henley & Partners, haben die Abwertung der WĂ€hrung und die unterdurchschnittliche Entwicklung der AktienmĂ€rkte das Vermögen Afrikas im Vergleich zu den globalen Benchmarks geschmĂ€lert. „Der sĂŒdafrikanische Rand ist zwischen 2013 und 2023 um 43 % gegenĂŒber dem US-Dollar gefallen, und obwohl der JSE All Share Index in der LandeswĂ€hrung gestiegen ist, ist er in US-Dollar um 5 % gefallen. Auch die WĂ€hrungen der meisten anderen afrikanischen LĂ€nder haben sich in den letzten zehn Jahren schlecht entwickelt, wobei Nigeria, Ägypten, Angola und Sambia dramatische Abwertungen von ĂŒber 75 % verzeichneten.

Der Forschungsleiter von New World Wealth, Andrew Amoils, fĂŒgt an, dass auch die afrikanischen LĂ€nder eine große Anzahl von HNWI durch Migration verlieren, was den Wohlstand des Kontinents verringert: „UngefĂ€hr 18.700 vermögende Personen haben Afrika in den letzten zehn Jahren verlassen. Derzeit leben 54 in Afrika geborene MilliardĂ€re, darunter einer der reichsten der Welt, Elon Musk, doch nur 21 von ihnen sind weiterhin auf dem Kontinent ansĂ€ssig."

Afrikas wohlhabendste LÀnder und StÀdte 

Trotz des schwierigen letzten Jahrzehnts beherbergt SĂŒdafrika mit 37.400 MillionĂ€ren, 102 Centi-MillionĂ€ren und 5 MilliardĂ€ren immer noch mehr als doppelt so viele HNWI wie jedes andere afrikanische Land, gefolgt von Ägypten mit 15.600 MillionĂ€ren, 52 Centi-MillionĂ€ren und 7 MilliardĂ€ren. Nigeria liegt mit 8.200 HNWI auf Platz 3, gefolgt von Kenia (7.200 MillionĂ€re), Marokko (6.800), Mauritius (5.100), Algerien (2.800), Ghana (2.700), Äthiopien (2.700) und Namibia (2.300), die es alle in die Top 10 der reichsten LĂ€nder Afrikas schaffen.

In den nĂ€chsten zehn Jahren (bis 2033) wird in LĂ€ndern wie Mauritius, Namibia, Marokko, Sambia, Kenia, Uganda und Ruanda ein Zuwachs an MillionĂ€ren von ĂŒber 80 % erwartet. FĂŒr Mauritius wird eine bemerkenswerte Wachstumsrate von 95 % prognostiziert, was das Land zu einem der am schnellsten wachsenden VermögensmĂ€rkte der Welt macht.

Auf Stadtebene hÀlt Johannesburg mit 12.300 MillionÀren, 25 Centi-MillionÀren und 2 MilliardÀren seinen Platz als reichste Stadt Afrikas. Kapstadt folgt dicht dahinter mit 7.400 MillionÀren, 28 Centi-MillionÀren und 1 MilliardÀr. Kairo (7.200 MillionÀre), Nairobi (4.400) und Lagos (4.200) stechen ebenfalls als wichtige afrikanische stÀdtische Wohlstandszentren hervor.

FĂŒr Kapstadt, die WalfischkĂŒste, Kigali, Windhoek, Swakopmund, Nairobi, Tanger und Marrakesch wird in den nĂ€chsten zehn Jahren ein Zuwachs an MillionĂ€ren von ĂŒber 85 % erwartet. Auch bei den Luxusimmobilien liegt Kapstadt mit 5.600 US-Dollar pro m2 an der Spitze, dicht gefolgt von Grand Baie auf Mauritius mit 5.000 US-Dollar pro m2. SĂŒdafrika hat fĂŒnf AnwĂ€rter in den Top 10 der teuersten afrikanischen StĂ€dte und Marokko hat drei.

Afrikas Mangel an wirtschaftlicher MobilitÀt

Prof. Mehari Maru vom Zentrum fĂŒr Migrationspolitik am EuropĂ€ischen Hochschulinstitut sagt in einem Kommentar zu dem Bericht, dass afrikanische Visumantragsteller im Vergleich zu anderen Regionen weitaus strengeren BeschrĂ€nkungen unterliegen: „Afrika fĂŒhrt die Liste der Ablehnungen mit 30 % bzw. einem Drittel aller bearbeiteten AntrĂ€ge an, obwohl es die niedrigste Zahl von VisumantrĂ€gen pro Kopf stellt. Die Ablehnungsquote bei Schengen-Visa ist zehnmal höher als bei US-Amerikanern. Trotz der BegrĂŒndungen mit sicherheits- oder wirtschaftspolitischen Bedenken zeigt das europĂ€ische Visasystem deutliche Vorbehalte gegenĂŒber afrikanischen Antragstellern."

Chidinma Okebalama, Senior Consultant bei Henley & Partners Nigeria, erklĂ€rt: „Der Reisepass ist ein entscheidender Faktor fĂŒr die finanzielle Freiheit, der sich auf die FĂ€higkeit des Einzelnen auswirkt, internationale GeschĂ€ftsmöglichkeiten zu erkunden, sich effizient zu vernetzen oder sich an multinationalen Handelsmöglichkeiten zu beteiligen. Infolgedessen bleiben afrikanische Unternehmer und Investoren oft von den lukrativen globalen MĂ€rkten ausgeschlossen, was ihr Potenzial fĂŒr wirtschaftliches Wachstum und finanziellen Wohlstand einschrĂ€nkt."

Lesen Sie die vollstÀndige Pressemitteilung.

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