Airbus, Aktie

Airbus Aktie: Zusatzauftrag fĂŒr Galileo-Satelliten erhalten

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 06:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de
ZusĂ€tzliche Satelliten sowie Bestellungen fĂŒr Verkehrsflugzeuge und Rettungshubschrauber stĂ€rken den Auftragseingang; ein Streit um EIB-Finanzierung bleibt bestehen.
Airbus, Aktie, Zusatzauftrag, Galileo-Satelliten, ZusÀtzliche, Satelliten, Bestellungen, Verkehrsflugzeuge, Rettungshubschrauber, Auftragseingang; Illustration mit AI erstellt.

Airbus hat gestern einen Auftrag zum Bau von zwei weiteren Galileo-Satelliten der zweiten Generation erhalten. Die Bestellung ergĂ€nzt den bestehenden Auftrag ĂŒber sechs Satelliten. Parallel meldete das Unternehmen neue Bestellungen fĂŒr Verkehrsflugzeuge und Rettungshubschrauber. Damit reichen die jĂŒngsten VertragsabschlĂŒsse von der europĂ€ischen Satellitennavigation bis zum medizinischen Lufttransport.

Galileo-Auftrag wird erweitert

Nach Angaben von Airbus erteilte die fĂŒr das Raumfahrtprogramm zustĂ€ndige Agentur der EuropĂ€ischen Kommission den zusĂ€tzlichen Satellitenauftrag. Es handelt sich damit um eine Erweiterung eines bestehenden Auftrags und nicht um den Einstieg in ein neues Programm.

FĂŒr Anleger liegt die Bedeutung vor allem in dieser Fortsetzung: Airbus bleibt bei der zweiten Galileo-Generation mit weiteren Satelliten eingebunden. Die Erweiterung ist zugleich ein konkreter Auftrag. Sie unterscheidet sich damit von einer bloßen AbsichtserklĂ€rung oder einer noch offenen Projektbeteiligung.

Die Satellitenbestellung setzt den Schwerpunkt der jĂŒngsten Nachrichten. Weitere VertragsabschlĂŒsse zeigen zugleich, dass sich der Auftragseingang nicht auf dieses Programm beschrĂ€nkt.

Neue Bestellungen fĂŒr Flugzeuge und Hubschrauber

Atlantic Airways unterzeichnete nach Unternehmensangaben gestern eine Festbestellung fĂŒr zwei A320neo. Auch hier geht es um einen verbindlichen Auftrag und nicht lediglich um angekĂŒndigtes Interesse.

Im HubschraubergeschĂ€ft meldete Airbus gestern eine Bestellung von Boston MedFlight ĂŒber drei H145. Die kumulierten KĂ€ufe dieses Modells durch den Kunden steigen damit auf zwölf Hubschrauber.

Die Meldung steht neben einem weiteren Auftrag fĂŒr medizinische EinsĂ€tze. Beide Bestellungen betreffen Rettungshubschrauber, verteilen sich aber auf unterschiedliche Modelle und Kunden.

Bereits am Montag bestellte Life Flight Network fĂŒnf H135 fĂŒr medizinische NotfalleinsĂ€tze. Damit erhöht sich die Gesamtzahl seiner H135-Bestellungen auf acht.

FĂŒr die Einordnung zĂ€hlt die Unterscheidung zwischen Auftrag und Auslieferung. Die VertragsabschlĂŒsse dokumentieren Nachfrage nach Airbus-Produkten; sie sind jedoch nicht mit bereits ĂŒbergebenen Flugzeugen oder Hubschraubern gleichzusetzen.

Handelskonflikt bleibt ein Gegenrisiko

Den positiven Auftragsmeldungen steht eine handelspolitische Warnung gegenĂŒber. Reuters berichtete am Montag, der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer habe die EU wegen mangelnder Informationen zu einem Airbus-Darlehen der EuropĂ€ischen Investitionsbank gewarnt. Der Kredit belĂ€uft sich auf 3,4 Milliarden $.

Greer zufolge gefĂ€hrdet die Informationslage die transatlantische Handelsruhe bei der Finanzierung großer Zivilflugzeuge. Die neuen Bestellungen und dieser Streit betreffen unterschiedliche Ebenen: Airbus gewinnt konkrete AuftrĂ€ge, wĂ€hrend die politischen Rahmenbedingungen der Flugzeugfinanzierung umstritten bleiben. Die jĂŒngsten VertragsabschlĂŒsse beseitigen dieses Risiko nicht.

Anzeige

Airbus-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbus-Analyse vom 28. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Airbus-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr Airbus-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Airbus: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...
de | NL0000235190 | AIRBUS | boerse | 70424074 |