Antimony Resources Aktie: John Melkon vom Pentagon-Konsortium
Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 07:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Explorationsunternehmen Antimony Resources hat neue Untersuchungsergebnisse aus seinem laufenden Bohrprogramm vorgelegt. Die Daten aus der sogenannten Main Zone unterstreichen das Potenzial des Projekts, während das Management gleichzeitig die strategischen Weichen für eine engere Zusammenarbeit mit staatlichen US-Stellen stellt.
Hochgradige Funde in der Main Zone
Am 30. Juli veröffentlichte das Unternehmen Ergebnisse aus dem Bohrloch BH-26-14. Dabei wurde ein Gehalt von 11,41 Prozent Antimon über eine Breite von 1,55 Metern nachgewiesen. Über einen deutlich größeren Abschnitt von 11,3 Metern lag der durchschnittliche Gehalt bei 2,78 Prozent Antimon. Diese Funde sind Teil einer systematischen Erkundung, die darauf abzielt, die bekannten Erzzonen zu erweitern.
Parallel zu den Analysen aus der Main Zone liegen geologische Beschreibungen aus sechs weiteren Bohrungen in der Central Zone vor. Berichten von Investornews zufolge wurden dort Stibnit-Mineralisierungszonen identifiziert, die eine Mächtigkeit von bis zu 37 Metern erreichen. Diese Zonen deuten auf eine großflächige Verteilung des Minerals hin, das als kritischer Rohstoff für industrielle und militärische Anwendungen gilt.
Strategische Partnerschaft mit US-Experten
Um die Entwicklung des Bald-Hill-Projekts voranzutreiben, hat Antimony Resources am 14. Juli John M. Melkon als Berater für den Vorstand gewonnen. Melkon ist Direktor und Assistenzprofessor an der United States Military Academy und leitet dort das Critical Minerals Consortium. Medienberichten zufolge besteht das Ziel dieser Personalie darin, den Zugang zu Bundesfinanzierungen zu erleichtern und potenzielle Lieferverträge mit dem US-Verteidigungsministerium (Department of War) vorzubereiten.
Die Ernennung unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, die heimische Versorgung mit Antimon in den USA zu sichern. Das Metall wird unter anderem in der Rüstungsindustrie sowie in der Batterie- und Halbleiterfertigung benötigt, wobei die globalen Lieferketten derzeit stark von Importen abhängig sind.
Umfangreiches Bohrprogramm und Goldpotenzial
Die aktuellen Meldungen stehen im Kontext eines groß angelegten Explorationsprogramms für das zweite und dritte Quartal 2026, das insgesamt rund 18.000 Bohrmeter umfasst. Bereits am 6. Juli meldete das Unternehmen signifikante Erfolge aus vier Bohrungen der Main Zone. Das Bohrloch BH-26-25 lieferte dabei Spitzenwerte von 33,40 Prozent Antimon. Die mineralisierten Abschnitte wiesen in dieser Phase eine durchschnittliche Stärke von 4,5 Metern auf.
Neben den Antimon-Vorkommen rückt auch das Goldpotenzial des Areals in den Fokus. Am 29. Juni gab Antimony Resources bekannt, dass Proben aus mehr als 45 Bohrlöchern auf ihren Goldgehalt untersucht wurden. Die Auswertungen ergaben einen Durchschnitt von 1,14 Gramm Gold pro Tonne über eine Distanz von 2,56 Metern. Zur Analyse der umfangreichen Datenbank setzt das Unternehmen zudem auf KI-gestützte Verfahren, um die Zielgenauigkeit künftiger Bohrungen zu erhöhen.
An der Börse verzeichnete der Wert zuletzt eine leichte Erholung und schloss am Freitag bei 0,2740 Euro. Dies entsprach einem Tagesplus von 1,48 Prozent. Dennoch notiert das Papier nach einer volatilen Phase deutlich unter seinem Jahresbestwert; der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 1,05 Euro beträgt derzeit 74,00 Prozent.
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