Antimony Resources Aktie: RessourcenschÀtzung im Q4 2026 angestrebt
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 17:28 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Antimon gilt in Nordamerika als strategisches SchlĂŒsselmetall, da die USA laut Zahlen der Regierungsbehörde USGS im Jahr 2025 zu 91 Prozent von Nettoimporten abhĂ€ngig waren.
Vor dem Hintergrund der chinesischen AusfuhrbeschrĂ€nkungen fĂŒr antimonhaltige Produkte rĂŒckt fĂŒr Antimony Resources der Zeitplan fĂŒr das Projekt Bald Hill in den Mittelpunkt: FĂŒr das vierte Quartal 2026 strebt das Unternehmen die Vorlage einer ersten offiziellen MineralressourcenschĂ€tzung an.
Geopolitischer Druck und AusbauplÀne in New Brunswick
Kanada fĂŒhrt das Halbmetall auf der Liste der kritischen Mineralien. Zwar kĂŒndigte die kanadische Regierung im Juli 2026 Fördermittelverhandlungen fĂŒr den Trail-Betrieb von Teck an, diese Vereinbarung betrifft das in New Brunswick gelegene Bald-Hill-Projekt von Antimony Resources jedoch nicht. Das Unternehmen treibt die ErschlieĂung vor Ort eigenstĂ€ndig voran.
Die Basis fĂŒr die anvisierte RessourcenschĂ€tzung bildet ein erweitertes Bohrprogramm. Nachdem im MĂ€rz 2026 zunĂ€chst 10.000 Meter geplant waren, wies eine UnternehmensprĂ€sentation im SpĂ€tsommer ein auf 18.000 Meter vergröĂertes Programm aus. Das Beratungsunternehmen SRK Consulting begleitet die geologische Modellierung.
Ob der angestrebte Zeitplan fĂŒr die ErstschĂ€tzung eingehalten werden kann, bleibt an mehrere Bedingungen geknĂŒpft. Das Management verweist darauf, dass neben dem termingerechten Abschluss der Bohrarbeiten auch die Auswertung im Labor sowie die nachfolgende Ressourcendefinition reibungslos ineinandergreifen mĂŒssen.
Geologische Zielmarken und jĂŒngste Vorarbeiten
Im Mittelpunkt der Erkundung steht die sogenannte Main Zone, die ĂŒber hunderte Meter StreichlĂ€nge und in die Tiefe verfolgt wurde. Antimony Resources beziffert das interne konzeptionelle Explorationsziel auf rund 2,7 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von drei bis vier Prozent Antimon. Hierbei handelt es sich ausdrĂŒcklich noch nicht um eine ausgewiesene Mineralressource, da verlĂ€ssliche Arbeiten dafĂŒr noch ausstehen.
Bohrergebnisse bestÀtigten vor rund zwei Wochen die Vererzung im Projektgebiet, wÀhrend die Aktie seither um 17,9 Prozent nachgab. Eine geophysikalische Flugvermessung lieferte vor rund einem Monat zusÀtzliche Strukturdaten; seit diesem Abschluss verlor das Papier 27,6 Prozent.
Marktumfeld und Ausblick fĂŒr Anleger
An den FinanzmĂ€rkten spiegelt sich die ZurĂŒckhaltung der Anleger in schwĂ€cheren Notierungen wider: Am Freitag gab die Aktie um 9,2 Prozent nach und ging bei 0,2570 Euro aus dem Handel.
FĂŒr das Explorationsunternehmen markiert das anstehende Quartal eine richtungweisende Phase. Erst die Vorlage der unabhĂ€ngigen SchĂ€tzung wird zeigen, ob die bisherigen Annahmen zur Tonnage und den Gehalten von Bald Hill einer standardisierten Bewertung standhalten.
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