Conocophillips, Aktie

Conocophillips Aktie: Dividende steigt um 11 Prozent

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 15:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere Ölpreise steigern Umsatz und Gewinn, wĂ€hrend die Förderung sinkt; die Quartalsdividende wĂ€chst um 11 Prozent.
Conocophillips, Aktie, Dividende, Höhere, Umsatz, Gewinn, Förderung, Quartalsdividende Illustration mit AI erstellt.

Conocophillips liefert im ersten Quartal unter dem neuen CEO Andy O'Brien ein Ergebnis, das die Erwartungen klar ĂŒbertrifft. Dazu kommt eine krĂ€ftige Dividendenerhöhung. Beim Fördervolumen zeigt sich allerdings ein RĂŒckgang.

Gewinn doppelt so hoch wie erwartet

Der bereinigte Gewinn lag im dritten Quartal bei 3,918 Milliarden Dollar oder 3,27 Dollar je Aktie. Vor einem Jahr waren es 2,007 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 2,97 Dollar je Aktie gerechnet. Der Konzern ĂŒbertraf diese SchĂ€tzung damit deutlich.

Der Nettogewinn stieg auf 4,001 Milliarden Dollar, nach 1,726 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Hier wirkt allerdings ein Sondereffekt: Der Konzern löste eine SteuerrĂŒckstellung auf. Der Umsatz legte um 29,2 Prozent auf 20,057 Milliarden Dollar zu.

Haupttreiber waren die Preise. Der durchschnittlich realisierte Preis lag mit 61,40 Dollar je Barrel ÖlĂ€quivalent um 32 Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert.

Förderung gibt nach

Die Produktion sank auf 2,302 Millionen Barrel ÖlĂ€quivalent pro Tag, nach 2,399 Millionen vor einem Jahr. Bereinigt um abgeschlossene ZukĂ€ufe und VerkĂ€ufe ging die Förderung um 2 Prozent zurĂŒck. Die höheren Preise glichen den Mengeneffekt mehr als aus.

FĂŒr das vierte Quartal stellt das Management einen Anstieg in Aussicht. Die Förderung soll zwischen 2,32 und 2,36 Millionen Barrel pro Tag liegen. Die Prognosen fĂŒr Investitionen und bereinigte Betriebskosten im Gesamtjahr bleiben unverĂ€ndert.

Mehr Geld fĂŒr AktionĂ€re

Die vierteljĂ€hrliche Dividende steigt um 11 Prozent auf 0,93 Dollar je Aktie. Sie gilt ab der Dividende fĂŒr das vierte Quartal, die am 1. Dezember an AktionĂ€re ausgezahlt wird, die am 16. November im Register stehen. Der Konzern verfolgt das Ziel, rund 45 Prozent des operativen Cashflows ĂŒber Dividenden und RĂŒckkĂ€ufe auszuschĂŒtten.

Die Aktie hatte am Mittwoch gut 5 Prozent nachgegeben und notierte vorbörslich knapp 2 Prozent im Plus bei 139,45 Dollar. Seit Juni hatte sie rund 40 Prozent zugelegt. Das Kursniveau spiegelt hohe Erwartungen an die Cashflow-Entwicklung wider.

Mittelfristig rechnen Analysten fĂŒr die Jahre 2027 bis 2029 mit einem zusĂ€tzlichen freien Cashflow von 6 bis 7 Milliarden Dollar, wenn Großprojekte wie Willow in Alaska, die Katar-LNG-Erweiterung und Port Arthur LNG anlaufen. Bei der Telefonkonferenz stehen daher Details zu den ZeitplĂ€nen dieser Projekte im Mittelpunkt, ebenso Aussagen zum Tempo der AktienrĂŒckkĂ€ufe.

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