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Darden Restaurants Aktie: Baird hebt auf Outperform hoch

Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 04:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Baird stuft Darden Restaurants hoch und sieht dank robuster Marken und Rekordumsatz weiteres Potenzial. Das Kursziel steigt auf 250 US-Dollar.

Darden Restaurants: Baird hebt Aktie auf Outperform und erhöht Kursziel auf 250 Dollar
Elegantes Restaurantinterieur mit gehobener Atmosphäre und warmer Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das Analysehaus Robert W. Baird hat die Einstufung für Darden Restaurants am Montag von „Neutral“ auf „Outperform“ hochgestuft und das Kursziel von 220 auf 250 US-Dollar angehoben.

Die Experten begründen diesen Schritt mit der robusten Wachstumsstruktur und den überzeugenden ökonomischen Kennzahlen des Gastronomiekonzerns, der unter anderem die Ketten Olive Garden und LongHorn Steakhouse betreibt. Die Aktie profitierte zuletzt von einer positiven Dynamik und erreichte im laufenden Jahr neue Höchststände.

Seit Beginn des Jahres verzeichnet der Wert bereits ein deutliches Plus von 20 Prozent. Am Dienstag schloss das Papier im europäischen Handel bei 190,30 Euro. Damit notiert der Kurs derzeit etwa 4,6 Prozent über seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage, was den anhaltenden Aufwärtstrend der vergangenen Wochen unterstreicht.

Analysten sehen attraktives Chance-Risiko-Verhältnis

Der zuständige Analyst Chris O'Cull von Baird hob in seiner aktuellen Bewertung hervor, dass Darden Restaurants im Vergleich zu Wettbewerbern der Branche derzeit ein vorteilhaftes Risiko-Rendite-Profil aufweise.

Während Baird die Einstufungen für Konkurrenten wie Chipotle Mexican Grill und Domino's Pizza auf „Neutral“ herabstufte, rückte Darden in die Auswahl der favorisierten Werte auf. Das neue Kursziel von 250 US-Dollar reflektiert das Vertrauen in die langfristige Strategie des Managements und die Fähigkeit, Marktanteile in einem herausfordernden Umfeld zu gewinnen.

Besonders die Entwicklung der Kette LongHorn Steakhouse stach zuletzt hervor. Die Marke konnte im vierten Quartal einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar erzielen, wobei die flächenbereinigten Verkäufe im Jahresvergleich um 9,5 Prozent zulegten. Diese operative Stärke gleicht Schwankungen in anderen Segmenten aus und stützt die optimistische Einschätzung der Analysten für die kommenden Geschäftsjahre.

Umsatzmarke von 13 Milliarden Dollar erstmals überschritten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 gelang es Darden Restaurants erstmals, die Umsatzschwelle von 13 Milliarden US-Dollar zu überschreiten. Für das vierte Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatz von 3,72 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Gewinn pro Aktie lag mit 3,66 US-Dollar leicht über den Erwartungen der Marktteilnehmer.

Für das kommende Geschäftsjahr 2027 gab das Management bereits einen konkreten Ausblick. Das Unternehmen erwartet einen verwässerten Gewinn pro Aktie zwischen 11,10 und 11,35 US-Dollar bei einem prognostizierten Gesamtumsatz von 13,6 bis 13,75 Milliarden US-Dollar.

Um dieses Wachstum zu realisieren, plant Darden die Eröffnung von 75 bis 80 neuen Standorten und veranschlagt hierfür Investitionen in Höhe von rund 875 Millionen US-Dollar.

Institutionelle Investoren bauen Positionen aus

Neben der operativen Entwicklung rückt die aktionärsfreundliche Politik des Konzerns in den Fokus. Die Quartalsdividende wurde jüngst auf 1,62 US-Dollar je Aktie festgesetzt, was einer jährlichen Ausschüttung von 6,48 US-Dollar entspricht.

Medienberichten zufolge haben auch namhafte institutionelle Anleger ihr Engagement verstärkt. So erwarb die Deutsche Bank im zweiten Quartal eine Position von über 500.000 Aktien im Wert von etwa 103,32 Millionen US-Dollar.

Damit hält das Frankfurter Institut nun einen Anteil von rund 0,44 Prozent an dem US-Unternehmen. Auch die Bank of Nova Scotia baute ihre Beteiligung im selben Zeitraum aus.

Demgegenüber standen in den vergangenen drei Monaten Insiderverkäufe in einem moderaten Umfang, was in der aktuellen Marktphase jedoch oft als reguläre Gewinnmitnahme nach dem Erreichen von Rekordmarken gewertet wird. Das Konsensrating der beobachtenden Brokerhäuser bleibt mit einer Einstufung als „Moderate Buy“ weiterhin im optimistischen Bereich.

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