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Deutsche Telekom Aktie: JPMorgan senkt T-Mobile-Kursziel

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 23:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Deutsche Telekom erwägt eine schrittweise Reduzierung ihrer US-Beteiligung, während Investitionen ins deutsche Festnetz weiterlaufen.

Unmarkierter 5G-Funkmast auf Berggipfel vor orangefarbenem Sonnenuntergangshimmel
Fotorealistisches Panoramabild eines markenlosen 5G-Funkmastes auf einem felsigen Berggipfel bei dramatischem Sonnenuntergang – ein Kernsymbol der Netzinfrastruktur der Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508) Illustration mit AI erstellt.

Wie schließt die Deutsche Telekom die hartnäckige Bewertungslücke zu ihrer US-Tochter? Vorstandschef Tim Höttges sieht sich mit der Situation konfrontiert, dass das Unternehmen an den Kapitalmärkten mit einem spürbaren Konglomeratsabschlag gehandelt wird. Im Parketthandel legte die T-Aktie heute um 1,4 Prozent auf 27,54 Euro zu.

Optionen für die US-Beteiligung

Die Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten wächst schneller als das europäische Stammgeschäft. Dennoch stößt eine vollständige Fusion beider Einheiten bei europäischen Aktionären auf Vorbehalte, während eine komplette Abspaltung am Markt als unwahrscheinlich gilt.

Als pragmatischer Mittelweg wird diskutiert, die Beteiligung an T-Mobile US schrittweise zu verringern. Die freiwerdenden Mittel könnten dem Konzern finanziellen Spielraum verschaffen, um Übernahmen auf europäischen Märkten voranzutreiben und die Ertragsbasis auf dem Heimatkontinent zu stärken.

Marktteilnehmer verfolgen daher aufmerksam die operative Entwicklung jenseits des Atlantiks.

Vor den anstehenden Quartalszahlen reduzierte Sebastiano C. Petti, Analyst bei JPMorgan, das Kursziel für T-Mobile US von 275 auf 260 US-Dollar, beließ die Einstufung jedoch auf „Overweight“. Die US-Bank stutzte zwar die Wachstumsprognose für die Service-Umsätze mit Vertragskunden, stuft die Bewertung der Telekom-Tochter auf dem aktuellen Niveau jedoch weiterhin als attraktiv ein.

Rekordmonat im deutschen Breitbandausbau

Parallel zu den strategischen Weichenstellungen in Nordamerika forciert der Konzern die Investitionen in das heimische Festnetz.

Trotz dieser operativen Fortschritte im Kerngeschäft bleibt der Weg zum 52-Wochen-Hoch von 34,35 Euro weit. Ob der Konzern diese Lücke schließen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie überzeugend das Management die Balance zwischen dem US-Wachstum und wertschaffenden Initiativen in Europa gestaltet.

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