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Ford Aktie: Rohstoffe drücken Marge

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 22:56 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere Materialkosten belasten Ford, doch ein geringerer Verlust der Elektrosparte stützt die angehobene Untergrenze der Jahresprognose.
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Teurere Rohstoffe belasten Ford stärker als gedacht. Trotzdem hebt der Autobauer die untere Grenze seiner Gewinnprognose an. Das Bild im dritten Quartal ist damit zwiespältig.

Rohstoffkosten und Iran-Krieg bremsen

Für das laufende Jahr rechnet Ford durch gestiegene Rohstoffpreise mit einer Belastung von nahezu 2,5 Milliarden Dollar. Zuvor hatte das Management gut 2 Milliarden Dollar veranschlagt. Hinzu kommt der Iran-Krieg, der die Verkäufe in der Region schwächte.

Im Geschäft mit Verbrennern sank der Umsatz um drei Prozent auf 27,1 Milliarden Dollar. Der Konzernumsatz fiel um zwei Prozent auf 49,5 Milliarden Dollar, nach 50,5 Milliarden im Vorjahresquartal.

Der Nettogewinn ging von 2,447 auf 2,049 Milliarden Dollar zurück, das entspricht 0,50 Dollar je Aktie nach zuvor 0,60 Dollar. Bereinigt blieben 1,978 Milliarden Dollar, also 0,49 Dollar je Aktie.

Elektrosparte verliert weniger

Die Elektroauto-Verkäufe sanken um 31 Prozent auf 34.000 Fahrzeuge. Ein Grund: Ford nahm die strombetriebene Version des großen Pickups F-150 aus dem Sortiment. Der operative Verlust der Sparte schrumpfte dennoch von 1,4 auf gut eine Milliarde Dollar.

Das dürfte zur angehobenen Prognose beigetragen haben. Ford erwartet nun ein bereinigtes Vorsteuerergebnis von 10,5 bis 11 Milliarden Dollar. Das untere Ende der Spanne steigt damit um 500 Millionen Dollar.

Rennen zum Veterans Day

Abseits der Zahlen setzt Ford auf Markenpflege. Am 11. November richtet der Konzern auf dem Daytona International Speedway die erste "Proud to Honor Veterans Day Classic" aus. Zwölf Ford-Racing-Piloten treten in Mustang Dark Horse R an, begleitet von einem Konzertprogramm mit der Zac Brown Band. Die Übertragung läuft live auf USA Network.

Für das Ergebnis spielt das keine Rolle, für das Image des Konzerns im US-Heimatmarkt allerdings schon.

Entscheidend bleibt die Kostenseite: Gelingt es Ford, den Rohstoffdruck von fast 2,5 Milliarden Dollar abzufedern, hat die neue Spanne von 10,5 bis 11 Milliarden Dollar Bestand.

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