Green Bridge Metals Aktie: Zwischenbericht nennt Zweifel an Unternehmensfortführung
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 08:12 Uhr | Redaktion boerse-global.deGreen Bridge Metals weist im vor gut einer Woche vorgelegten Zwischenbericht auf eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensfortführung hin. Diese könnte erhebliche Zweifel daran begründen, ob das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit fortsetzen kann. Zum 31. August 2026 betrug der ausgewiesene Kassenbestand C$4.298.040.
Verlust und Vergütungsrechte im Blick
Für die neun Monate bis Ende August 2026 meldete Green Bridge Metals einen Nettoverlust von C$6.553.818. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte der Fehlbetrag C$1.962.939 betragen. Die eingereichten Zwischenabschlüsse sind ungeprüft.
Auch im Quartal fiel der Verlust höher aus: Er belief sich auf CAD 2,23 Millionen, verglichen mit CAD 0,320985 Millionen im Vorjahresquartal.
Neben den Geschäftszahlen enthält der Zwischenbericht eine Angabe zur aktienbasierten Vergütung. Nach der Mitteilung über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gab Green Bridge Metals am 27. Oktober insgesamt 14.210.714 RSUs aus. Empfänger waren Führungskräfte, Verwaltungsratsmitglieder und Berater.
Der überwiegende Teil dieser Rechte soll am 27. Februar 2027 unverfallbar werden. Für den verbleibenden Teil ist eine gestaffelte Unverfallbarkeit bis zum 27. Oktober 2027 vorgesehen.
Bohrprogramm und Standortprüfung als Kontext
Vor rund zwei Wochen begann Green Bridge Metals die zweite Diamantbohrphase am Titac-Projekt in Minnesota. Für Titac North sind sechs Kernbohrungen mit einer Gesamtlänge von etwa 2.600 Metern geplant. Das Programm soll das Titan-Ressourcenmodell aktualisieren und das Kupfer- sowie Vanadiumpotenzial untersuchen.
Ebenfalls vor rund zwei Wochen meldete das Unternehmen die frühzeitige Einbindung indigener Rechteinhaber und lokaler Interessengruppen in Minnesota. Nach Unternehmensangaben waren qualifizierte indigene Kulturbeobachter an jedem vorgeschlagenen Bohrstandort von Titac North eingesetzt. Bei den bis dahin geprüften Standorten hatte IBA demnach keine Bedenken angemeldet.
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