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Hyundai Aktie: Santa Fe zieht US-Absatz

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Hyundai Motor America steigerte den Oktoberabsatz auf 73.452 Fahrzeuge; Tucson und mehrere weitere Modelle verzeichneten Rückgänge.
Ein moderner Hyundai Santa Fe SUV fährt bei Sonnenuntergang auf einer Küstenstraße in den USA. Illustration mit AI erstellt.

Hyundai Motor America meldet für Oktober den besten Absatz, den die Marke in diesem Monat je in den USA erzielt hat. Den Ausschlag gab ein Modell, das den Rückgang beim bisherigen Bestseller mehr als wettmachte.

Santa Fe und Hybride tragen das Plus

Der Gesamtabsatz stieg um fünf Prozent auf 73.452 Fahrzeuge. Die Verkäufe an Privatkunden legten sogar um neun Prozent zu und erreichten ebenfalls einen Oktober-Rekord.

Beim Santa Fe schnellten die Zahlen um 52 Prozent auf 17.959 Einheiten nach oben. Kona und Ioniq 5 wuchsen jeweils um 21 Prozent, der Elantra um 17 Prozent, der Palisade um 14 Prozent.

Hybride bleiben der stärkste Treiber. Ihr Absatz kletterte im Oktober um 20 Prozent und machte 29 Prozent des Gesamtvolumens aus. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei 50 Prozent.

Schwächen im Modellmix

Nicht alles lief rund. Der Tucson, global das meistverkaufte SUV der Marke, verlor 23 Prozent und blieb mit 17.808 Fahrzeugen knapp hinter dem Santa Fe. Hier dürfte der Übergang zur neuen Generation eine Rolle spielen, die Hyundai im Oktober in New York enthüllte. Sie bekommt ein neues Hybridsystem mit einem angepeilten Verbrauch von bis zu 42 Meilen pro Gallone.

Auch die Limousine Sonata (minus 29 Prozent) und der Pick-up Santa Cruz (minus 16 Prozent) gaben nach. Der Ioniq 6 verzeichnete im Oktober gar keine Verkäufe mehr. Beim Ioniq 5 legten die Zahlen im Monat zu, im Jahresvergleich steht jedoch weiterhin ein Minus von 23 Prozent.

Über die ersten zehn Monate summiert sich der Absatz auf 770.916 Fahrzeuge, drei Prozent mehr als 2025. Das Wachstum ruht damit stark auf Hybriden und SUV-Modellen, während das Elektrogeschäft in den USA hinter dem Vorjahr zurückbleibt.

Konkurrenz und Investitionen

Die Schwestermarke Kia legte im Oktober schneller zu. Sie verkaufte 80.008 Fahrzeuge, 16 Prozent mehr als im bisherigen Rekordmonat, und meldete den sechsten Rekord in Folge. Hyundai bleibt im direkten Vergleich zurück.

Parallel dazu baut der Konzern seine US-Produktion aus. In das Werk Montgomery in Alabama fließen rund 450 Millionen Dollar, vor allem für den neuen Tucson und zusätzliche Motorenfertigung. Das gehört zum Investitionsplan der Hyundai Motor Group, die zwischen 2025 und 2028 insgesamt 26 Milliarden Dollar in den USA einsetzen will.

Der Markthochlauf des neuen Tucson, dessen Pleos-Connect-Infotainment zuerst im 2027er-Modell debütiert, wird zum Gradmesser für die kommenden Monatszahlen. Gelingt dem Modell die Rückkehr in die Wachstumszone, könnte das den Jahresendspurt stützen.

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