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IBM Aktie: Lightwell-Tool für Sicherheitslücken gestartet

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 04:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

IBM hat Lightwell als quelloffenes Werkzeug für Softwaresicherheit eingeführt und Kooperationen mit NASA und Lockheed Martin ausgebaut; eine Studie zeigt KI-Kompetenzlücken.

Photorealistic view down a long enterprise mainframe data center corridor, tall black server cabinets lined with glowing blue LED strips on both sides, cool blue ambient light reflecting off the polished floor, deep perspective showing the aisle vanishing
IBM zeigt ein großes Mainframe Rechenzentrum mit intensiver blauer Beleuchtung und Serverreihen US4592001014 Illustration mit AI erstellt.

Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Red Hat und in Kooperation mit LTM hat IBM das Werkzeug Lightwell an den Start gebracht. Die am 9. September vorgestellte Software ist als quelloffene Lösung zur Behebung von Schwachstellen in Programmen konzipiert. Der Konzern erweitert damit sein Angebot an frei zugänglichen Entwicklerwerkzeugen und setzt auf eine transparente Beseitigung von Sicherheitsrisiken im Softwarebereich.

An den Finanzmärkten verzeichnete das Papier zuletzt eine Stabilisierung. Die Aktie von IBM schloss gestern mit einem Zuwachs von 1,7 % bei 205,75 €.

Kooperationen in Raumfahrt und Quantenforschung

Über Sicherheitssoftware hinaus baut das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit externen Partnern aus. Am 10. September veröffentlichte IBM zusammen mit der US-Raumfahrtbehörde NASA das „Lunar Foundation Model“. Dieses quelloffene Basismodell ist für die computergestützte Analyse von Mondbeobachtungsdaten vorgesehen und soll wissenschaftliche Entdeckungen mithilfe künstlicher Intelligenz unterstützen.

Am selben Tag vereinbarte IBM zudem eine Kooperation mit Lockheed Martin zur Einrichtung eines Quanteninnovationszentrums an der ETH Zürich. Das Vorhaben basiert auf einem Offset-Abkommen mit dem Schweizer Bundesamt für Rüstungsbeschaffung.

Flankiert werden diese Initiativen auf der Hardwareseite durch die Tochtergesellschaft Anderon: Das Unternehmen schloss eine Fördervereinbarung im Rahmen des CHIPS Award des US-Handelsministeriums über 1 Milliarde $ ab, um Forschung und Entwicklung an einer Quanten-Foundry sowie die Skalierung von Wafer-Technologien voranzutreiben.

Personalstudie zu KI und anstehende Quartalszahlen

Dass der praktische Einsatz zukunftsweisender Technologien in Unternehmen oft an Grenzen stößt, verdeutlichte am Montag eine Untersuchung des IBM Institute for Business Value. Die weltweite Erhebung zeigte eine Diskrepanz bei den Kompetenzen rund um künstliche Intelligenz auf: Zwischen den von Chief Human Resource Officers angegebenen Fähigkeiten und dem tatsächlichen Vorbereitungsgrad der Organisationen besteht eine deutliche Lücke.

Klarheit über die geschäftliche Entwicklung versprechen die nächsten Finanzergebnisse.

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