INFRACORE Aktie: Horgen-Deal treibt Portfolio
Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 07:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Erstes Halbjahr nach dem Börsengang, erste Zahlen â und die fallen solide aus. Infracore bestĂ€tigt heute in einer Ad-hoc-Mitteilung die AusschĂŒttungsprognose fĂŒr 2026 und liefert gleich den Beleg dafĂŒr: Das Gesundheitsimmobilien-Portfolio wĂ€chst spĂŒrbar, die Bilanz hat sich nach dem IPO deutlich entspannt.
Mieteinnahmen und Gewinn ziehen an
Die Mieteinnahmen kletterten im ersten Halbjahr 2026 um 5,3 Prozent auf 35,9 Millionen Franken. Der EBITDA legte um 3,6 Prozent auf 32,4 Millionen Franken zu, bei einer Marge von 90,4 Prozent â ohne einen Sondereffekt aus einem Immobilienverkauf in Solothurn hĂ€tte die Marge sogar bei 92,1 Prozent gelegen. Der Periodengewinn stieg um 5,5 Prozent auf 22,8 Millionen Franken.
Getragen wurde das Wachstum von neuen MietvertrĂ€gen bei fertiggestellten Bauprojekten, gestaffelten Mieterhöhungen und der seit April 2025 laufenden Einbindung des Spitals Zofingen. VerkĂ€ufe kleinerer Nebenliegenschaften in Sion bremsten den Effekt nur geringfĂŒgig.
Bilanz nach Börsengang deutlich entlastet
Der eigentliche Umbruch zeigt sich in der Bilanz. Nach dem Börsengang und der Anfang Juli abgeschlossenen Ăbernahme des See-Spitals Horgen stieg der Marktwert des Immobilienportfolios per Ende Juli auf 1,53 Milliarden Franken. Der Netto-Verschuldungsgrad (LTV) verbesserte sich von 44,5 Prozent Ende 2025 auf 34,1 Prozent â ein Effekt, der vor allem aus den noch nicht investierten IPO-Erlösen resultiert.
Die Horgen-Transaktion markiert fĂŒr Infracore eine Premiere: das erste Sale-and-Leaseback-GeschĂ€ft mit einem öffentlichen Spital. Das See-Spital bleibt im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags operativ tĂ€tig und konnte mit dem freigesetzten Kapital eine fĂ€llige Anleihe zurĂŒckzahlen. FĂŒr Infracore stĂ€rkt der Zukauf die PrĂ€senz im Kanton ZĂŒrich und diversifiziert die Mieterbasis ĂŒber das bisherige Portfolio hinaus.
Ausblick bestÀtigt
FĂŒr das Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit Mieteinnahmen von rund 74 Millionen Franken und freien Mitteln aus laufender GeschĂ€ftstĂ€tigkeit von etwa 47 Millionen Franken.
Der Verwaltungsrat plant, eine AusschĂŒttung von 2,95 bis 3,05 Franken je Aktie vorzuschlagen, was 96 bis 99 Prozent der prognostizierten freien Mittel entsprĂ€che.
CEO Eric Frey verwies auf die bei der Erstnotiz erreichte Marktkapitalisierung von 826 Millionen Franken und das fortgesetzte Engagement der AnkeraktionÀre Medical Properties Trust und AEVIS VICTORIA. Die Aktie notierte zuletzt bei 53,15 Euro, leicht im Minus zum Vortag. Die Zahlen werden Anlegern heute Nachmittag ab 14 Uhr in einer Telefonkonferenz mit CEO und CFO nÀher erlÀutert.
INFRACORE-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue INFRACORE-Analyse vom 27. August liefert die Antwort:
Die neusten INFRACORE-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr INFRACORE-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
INFRACORE: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
