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IonQ Aktie: Mizuho erwartet Superion-Schub

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 16:16 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mizuho erwartet 2027 höhere Foundry-Erlöse, während IonQ im jüngsten Quartal 80,05 Millionen US-Dollar Umsatz erzielte.

IonQ: Mizuho sieht Wachstum durch Superion und SkyWater
Abstrakte Darstellung von Quantencomputing mit leuchtenden Datenstrukturen in einer hochmodernen Serverumgebung Illustration mit AI erstellt.

Das Analysehaus Mizuho traut dem Quantencomputing-Spezialisten IonQ weiteren Schub zu. Nach Investorengesprächen mit CFO/COO Inder Singh sieht das Institut vor allem im nächsten Technologiesprung den maßgeblichen Treiber für die kommenden Geschäftsjahre.

Hoffnungsträger Superion für 2027

Im Zentrum der optimistischen Studie steht der erwartete Hochlauf des 256-PQ-Superion-Systems im Jahr 2027. Mizuho kalkuliert mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 25 bis 30 Millionen US-Dollar je Einheit. Neben Neukunden rechnet das Analysehaus mit Folgeaufträgen von bestehenden Partnern, darunter der Technologieinitiative QuantumBasel.

Parallel dazu verspricht die betriebliche Neuausrichtung spürbare Effizienzgewinne. Durch die Integration von SkyWater könnten sich die Fertigungszyklen von bislang rund acht auf zwei bis drei Monate verkürzen. Für das Foundry-Geschäft prognostiziert Mizuho im Jahr 2027 folglich ein Umsatzplus von rund 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf lange Sicht trauen die Experten dem Unternehmen einen globalen Marktanteil von rund 16 Prozent im Quantencomputing zu. Flankiert werden die Hardware-Pläne von ersten US-Pilotprojekten für Post-Quanten-Kryptografie ab 2027, bevor zwischen 2030 und 2035 umfassende Konformitätsziele der Behörden greifen.

Hohe Erlösdynamik bei tiefroten Zahlen

Die jüngsten Quartalszahlen belegen ein rasantes relatives Wachstum, spiegeln aber gleichzeitig die kapitalintensive Entwicklungsphase wider. Für das zum 30. Juni abgeschlossene Quartal wies IonQ einen Umsatz von 80,05 Millionen US-Dollar aus, nach 20,69 Millionen US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Demgegenüber fiel der GAAP-Nettoverlust mit 1,87 Milliarden US-Dollar massiv aus, verglichen mit einem Fehlbetrag von 176,84 Millionen US-Dollar ein Jahr zuvor. Über die zurückliegenden zwölf Monate summierten sich die Erlöse auf 246,5 Millionen US-Dollar.

Trotz der anhaltenden Defizite bleibt die Stimmung an der Wall Street überwiegend zuversichtlich. Aus zwölf Analystenbewertungen der vergangenen drei Monate ergibt sich im Konsens eine klare Kaufempfehlung mit einem durchschnittlichen Kursziel von 71 US-Dollar.

Zusätzliche geschäftliche Impulse verzeichnet der Konzern im Bereich der Erdbeobachtung. Capella soll allwetterfähige SAR-Radaraufnahmen bei Tag und Nacht für Regierungs- und Sicherheitsmissionen bereitstellen.

Die Meldungen stützten das Sentiment an den Handelsplätzen. Im deutschen Handel kletterte das Papier heute um 1,4 Prozent auf 39,20 Euro.

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