Larvotto Aktie: Hillgrove-Durchsatz übertrifft 50 Tonnen pro Stunde
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 08:44 Uhr | Redaktion boerse-global.deLarvotto legt heute vorbörslich um 11% zu. Begleitet wird der Anstieg von Fortschritten beim Produktionshochlauf in Hillgrove: Medienberichten zufolge hat der Anlagendurchsatz inzwischen 50 Tonnen pro Stunde überschritten. Das sagte der geschäftsführende Direktor Ron Heeks auf der IMARC. Gleichzeitig laufen Antimonlieferungen, während das Unternehmen Wolfram als mögliches weiteres Produkt vorantreibt.
Höherer Durchsatz trifft auf erste Lieferungen
Für Anleger steht damit die operative Umsetzung im Mittelpunkt. Entscheidend ist nicht mehr allein der Produktionsbeginn, sondern die Frage, wie sich Verarbeitung und Auslieferung entwickeln. Die Aussagen von Heeks ergänzen die bereits gemeldeten Fortschritte bei Anlagenverfügbarkeit und Konzentratqualität.
Am 14. Oktober hatte Larvotto die erste Lieferung von 68 Tonnen Antimonkonzentrat aus Hillgrove an den Abnahmepartner Wogen Resources gemeldet. Nach Unternehmensangaben erfüllte die Übergabe am Minentor eine Bedingung für eine anfängliche Zahlung aus dem Abnahmevertrag.
Das ist ein wichtiger Unterschied: Larvotto berichtete über die Erfüllung einer Vertragsbedingung, nicht über einen bereits bestätigten Zahlungseingang. Zugleich erklärte das Unternehmen, die Anlagenverfügbarkeit liege über dem Zeitplan. Auch die verarbeiteten Mengen und die Konzentratgehalte verbesserten sich.
Wolfram rückt auf der Prioritätenliste vor
Über den laufenden Hochlauf hinaus richtet sich der Blick auf Wolfram. Laut dem heutigen Medienbericht haben stärkere Wolframpreise das potenzielle zusätzliche Produkt auf der Prioritätenliste nach oben geschoben. Metallurgische Tests in Kanada laufen bereits. Als Produktionsziel nannte Heeks Mitte 2027.
Damit verbindet Larvotto den Ausbau der laufenden Verarbeitung mit einer möglichen Erweiterung der Produktpalette. Der Status bleibt allerdings klar: Die Testarbeiten laufen, die Wolframproduktion ist ein Ziel und noch kein vollzogener Schritt. Für die Bewertung dieser Perspektive zählt daher die weitere technische Umsetzung.
Die Investorenpräsentation zur IMARC nennt außerdem erwartete erste Lieferungen von Goldkonzentrat und Gold-Doré im vierten Quartal 2026. Der Produktionshochlauf konzentriert sich demnach auf eine bessere Anlagenverfügbarkeit und höhere Konzentratgehalte.
Operativer Fortschritt bleibt der Maßstab
Die heutige Nachricht liefert damit mehr als eine reine Produktionsankündigung: Höherer Durchsatz und laufende Antimonlieferungen belegen Fortschritte im Betrieb. Die möglichen Wolframaktivitäten erweitern die Perspektive, bleiben aber an die noch laufenden Arbeiten gebunden.
Für Anleger ergibt sich eine klare Trennung zwischen erreichtem Stand und Erwartungen. Antimonkonzentrat wurde bereits ausgeliefert. Bei Goldlieferungen und Wolframproduktion muss Larvotto die genannten Ziele dagegen noch operativ einlösen. Genau daran wird sich der weitere Hochlauf messen lassen.
Larvotto-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Larvotto-Analyse vom 28. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Larvotto-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Larvotto-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Larvotto: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
