LEG Immobilien Aktie: Norges Bank überschreitet 3-Prozent-Schwelle
Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 04:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der norwegische Staatsfonds baut sein Engagement bei der LEG Immobilien SE aus. Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht, überschritt die Norges Bank am gestrigen Mittwoch die Meldeschwelle von 3 %. Damit halten die Skandinavier nun direkt 3,17 % der Stimmrechte, nachdem die Beteiligung zuvor 2,90 % betragen hatte. Dieser Schritt erfolgte zeitgleich mit einer Anpassung der gesamten Stimmrechtszahl des Unternehmens, die am gestrigen Mittwoch auf 76.848.472 Stück festgesetzt wurde.
Erfolgreiche Aktiendividende stärkt Liquidität
Hintergrund der veränderten Stimmrechtsanzahl ist die kürzlich abgeschlossene Kapitalerhöhung aus der Aktiendividende. Für das Geschäftsjahr 2025 hatte die Hauptversammlung im Mai eine Ausschüttung von 2,92 Euro je Aktie beschlossen. Die Aktionäre konnten dabei wählen, ob sie den Betrag in bar oder in Form neuer Aktien erhalten möchten. Nach Unternehmensangaben lag die Annahmequote für die Aktiendividende bei 28,6 %. Dadurch verbleiben liquide Mittel in Höhe von 63,1 Millionen Euro im Konzern, die ansonsten für die Barauszahlung hätten aufgewendet werden müssen.
An dieser Kapitalmaßnahme beteiligte sich auch die Führungsspitze des MDax-Konzerns aktiv. Medienberichten zufolge erwarben mehrere Vorstandsmitglieder, darunter CEO Lars von Lackum und CFO Dr. Kathrin Köhling, neue Anteile durch die Ausübung von Bezugsrechten. Der Preis für die im Rahmen der Aktiendividende bezogenen Papiere belief sich auf 49,348 Euro pro Stück. Im regulären Handel an der Börse schloss das Papier am gestrigen Mittwoch bei 52,50 €.
Morgan Stanley wird optimistischer vor den Halbjahreszahlen
Positive Impulse für die Bewertung kamen am 21. Juli von der Investmentbank Morgan Stanley. Die Analysten stuften die LEG-Aktie von „Underweight“ auf „Equal-Weight“ hoch und setzten ein Kursziel von 72,00 Euro. Begründet wurde die Entscheidung mit einer verbesserten Perspektive für den gesamten Immobiliensektor, der von sinkenden Zinsen profitieren dürfte. Trotz dieser leichten Stimmungsaufhellung bleibt die Bilanz für das laufende Jahr negativ: Seit Jahresanfang verlor die Aktie 15,39 %.
Für das operative Geschäft zeichneten die Zahlen zum ersten Quartal ein stabiles Bild. Das operative Ergebnis (AFFO) kletterte auf 58,6 Millionen Euro, während das Mietwachstum auf vergleichbarer Fläche 3,7 % erreichte. Die EBITDA-Marge lag im ersten Quartal bei 77,4 %. Mit Spannung wird nun der kommende Dienstag erwartet. Am 4. August veröffentlicht die LEG Immobilien SE ihren Zwischenbericht für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026. Bisher notiert der Kurs noch mit einem Abstand von 2,82 % unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Für das Gesamtjahr hat der Vorstand seine Prognose eines AFFO zwischen 220 Millionen und 240 Millionen Euro zuletzt bestätigt.
LEG Immobilien-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue LEG Immobilien-Analyse vom 30. Juli liefert die Antwort:
Die neusten LEG Immobilien-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für LEG Immobilien-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
LEG Immobilien: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
