Lockheed Martin Aktie: Army vergibt Future-Interceptor-Entwicklung
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 04:54 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie U.S. Army hat Lockheed Martin am Donnerstag eine Entwicklungsvereinbarung für das Programm Future Interceptor erteilt. Das geschätzte Projektvolumen beträgt 1,08 Milliarden $. Die Vereinbarung erfolgt nach Angaben der U.S. Army als „Other Transaction Agreement“.
Für die Finanzierung sind staatliche Mittel von 660,4 Millionen $ vorgesehen. Lockheed Martin verpflichtet sich zu einer eigenen Kostenbeteiligung von 423 Millionen $.
Übernahme erweitert Fähigkeiten unter Wasser
Am Montag schloss Lockheed Martin nach eigenen Angaben die Übernahme von Ultra Maritime ab. Damit erweitert das Unternehmen seine Fähigkeiten in der Unterwasser- und U-Boot-Abwehr.
Ebenfalls am Montag stufte Morgan Stanley Lockheed Martin Medienberichten zufolge von Equal-weight auf Overweight hoch. Das Analysehaus erhöhte das Kursziel von 690 $ auf 835 $. Als Begründung nannte Morgan Stanley die Rahmenvereinbarung für das F-35-Programm.
Diese hatten Lockheed Martin und das U.S. Department of War am 22. Oktober vereinbart. Der Rahmen erstreckt sich über zehn Jahre und umfasst mindestens 850 Flugzeuge für die USA.
Medienberichten zufolge schließt die Vereinbarung internationale Bestellungen sowie eine fortgesetzte Produktionsrate von jährlich 156 Flugzeugen ein. Sie ist jedoch kein endgültiger Beschaffungsvertrag und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kongresses sowie entsprechender Mittelbewilligungen.
Wachstum und zusätzliche Produktionskapazitäten
Für das dritte Quartal 2026 meldete Lockheed Martin ein Umsatzwachstum von 11 Prozent. Der Umsatz erreichte 20,7 Milliarden $, der Nettogewinn 1,8 Milliarden $.
Am Dienstag teilte Lockheed Martin zudem mit, einen Produktionsauftrag der U.S. Air Force für die Air-Launched Rapid Response Weapon erhalten zu haben. Der Vertrag über 694 Millionen $ wurde am 29. September unterzeichnet. Außerdem erfolgte der erste Spatenstich für eine Erweiterung der Produktionsfläche am Standort Troy in Alabama.
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