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Monument Mining Aktie: Quartalsgewinn schrumpft durch Kostendruck

Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 14:47 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Monument Mining erzielte 2026 68,80 Millionen US-Dollar Nettogewinn; höhere Förderkosten und weniger Gold belasteten das vierte Quartal.

Monument Mining: Jahresgewinn stark, Förderkosten belasten Schlussquartal
Ein Goldminenbetrieb in einer Berglandschaft mit schwerem Gerät und Gesteinshaufen bei natürlichem Sonnenlicht. Illustration mit AI erstellt.

Die fundamentale Entwicklung bei Monument Mining offenbart ein geteiltes Bild. Während das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 in der Gesamtbetrachtung kräftige Zuwächse bei Erlösen und Ertrag brachte, sorgt das vierte Geschäftsquartal für spürbare Ernüchterung. Vor allem ein deutlicher Anstieg der operativen Förderkosten und eine geringere Fördermenge dämpfen die Stimmung der Anleger.

Kostensprung im vierten Quartal bremst Euphorie

Im Zentrum der vorsichtigeren Haltung steht der operative Verlauf des vierten Geschäftsquartals 2026. Die Goldförderung sank im Jahresvergleich von 12.315 Unzen auf 9.902 Unzen, die vollständig auf dem Selinsing-Projekt gewonnen wurden.

Gleichzeitig verschlechterte sich die Kostensituation bei der Förderung drastisch. Die Cash-Kosten pro Unze stiegen im vierten Quartal auf 1.433 US-Dollar, nachdem sie im entsprechenden Vorjahresquartal noch bei 701 US-Dollar gelegen hatten.

Dieser erhebliche Kostensprung wirkte sich unmittelbar auf die Rentabilität des Bergbauunternehmens aus. Die höheren Produktionsaufwendungen schmälerten die Margen spürbar und ließen den Quartalsgewinn im Vorjahresvergleich deutlich schrumpfen. Zudem konnte auch die Einnahmenseite den Gegenwind nicht ausgleichen.

Starke Jahresbilanz und komfortables Liquiditätspolster

Trotz des schwierigen Schlussquartals fiel das Geschäftsjahr 2026 für Monument Mining in der Gesamtschau überzeugend aus. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 165,72 Millionen US-Dollar und erzielte einen Nettogewinn von 68,80 Millionen US-Dollar. Die gesamte Goldproduktion belief sich im Jahresverlauf auf 44.942 Unzen.

Auch im Gesamtjahr hinterließ die Teuerung bei den Betriebsabläufen Spuren. Die Cash-Kosten für das Geschäftsjahr 2026 lagen bei 1.243 US-Dollar je Unze, verglichen mit 814 US-Dollar je Unze im vorherigen Geschäftsjahr 2025.

Damit zeigt sich, dass der Kostendruck nicht auf einzelne Fördermonate beschränkt blieb, sondern sich durch die gesamte Jahresperiode zog. Dieser Trend dämpfte die Margenentwicklung ungeachtet der höheren Gesamtfördermenge.

Gleichwohl verschafft die finanzielle Aufstellung dem Bergbauunternehmen operativen Handlungsspielraum. Die Barreserven beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 109,56 Millionen US-Dollar.

Anlegerstimmung und Marktreaktion

Am Aktienmarkt überwog zuletzt die Skepsis hinsichtlich der Kostenentwicklung. Die schwächere Produktion und der Rentabilitätsrückgang im vierten Quartal bildeten den maßgeblichen Auslöser für den deutlichen Kursrückgang im Umfeld der Berichterstattung.

Am Freitag beendete die Aktie den Handel bei einem Schlusskurs von 0,5210 Euro. Damit bewegt sich das Papier 45 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,9550 Euro.

Für Marktteilnehmer richtet sich der Blick künftig auf die Kostenkontrolle im operativen Minenbetrieb. Das Liquiditätspolster federt kurzfristige Schwankungen zwar ab, doch die Rentabilität hängt maßgeblich an der Bewältigung des Kostendrucks bei Selinsing.

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