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Nvidia Aktie: Firmus-Börsengang in Australien geplatzt

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 10:28 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Firmus zieht den geplanten Börsengang zurĂŒck, wĂ€hrend Nvidia mit neuen KI-Systemen und einem Kursplus von 1,7 Prozent im Fokus bleibt.

Extreme Makrofotografie eines generischen GPU-KĂŒhlerventilators mit matten schwarzen LĂŒfterblĂ€ttern und flachem SchĂ€rfentiefeneffekt vor verschwommenem Leiterplatten-Hintergrund in Blautönen
Nvidia US67066G1040 GPU-LĂŒfterblatt als extreme Makroaufnahme mit tiefblauem Bokeh und unscharfer Leiterplatine Illustration mit AI erstellt.

Der von Nvidia und Blackstone unterstĂŒtzte Technologieanbieter Firmus Technologies hat seinen geplanten Börsengang in Australien heute zurĂŒckgezogen. Vor dem endgĂŒltigen RĂŒckzug stand bereits eine Reduzierung des Angebotspreises im Raum, da die Nachfrage der Investoren hinter den Erwartungen zurĂŒckblieb.

FĂŒr den US-Halbleiterkonzern Nvidia bedeutet das Scheitern des australischen DebĂŒts einen vorlĂ€ufigen RĂŒckschlag bei seinen Beteiligungen. Am Markt hinterlĂ€sst die Absage jedoch kaum Bremsspuren. Die Aktie von Nvidia legt heute um 1,7 Prozent zu und notiert bei 209,00 €.

RĂŒckenwind durch Analysten und neue PC-Offensive

Gleichzeitig erhĂ€lt Nvidia UnterstĂŒtzung von institutioneller Seite. Die Zuversicht stĂŒtzt sich unter anderem auf die anhaltende Integration von KI-Beschleunigern in klassische Rechenumgebungen.

In diesem Segment treibt Nvidia gemeinsam mit Partnern die Auslieferung neuer Hardware voran. Erst vor wenigen Tagen prĂ€sentierte der Konzern zusammen mit Microsoft neue RTX-Spark-Systeme, die speziell fĂŒr lokale Rechenlasten bei kĂŒnstlicher Intelligenz konzipiert sind.

FĂŒr die dazugehörigen GerĂ€te starteten die Vorbestellungen; die Auslieferung ist ab dem 16. Oktober geplant. Neben Microsofts neuem Surface-Modell sollen ab diesem Datum auch Windows-GerĂ€te anderer Hersteller auf den Markt kommen.

Stabile Bewertung trotz Marktbewegungen

ZusÀtzliche Aufmerksamkeit erregten gestern bekannt gewordene Finanzoffenlegungen von Donald Trump. Den Unterlagen zufolge tÀtigte Trump im August KÀufe von Nvidia-Aktien im Wert von bis zu 1,6 Millionen $ sowie VerkÀufe von bis zu 1 Million $. Bei diesen Transaktionen handelte es sich um persönliche WertpapiergeschÀfte und nicht um AktivitÀten des Chipherstellers selbst.

Trotz der Unsicherheiten rund um Partnerprojekte und externe Marktfaktoren behauptet sich das Wertpapier weiterhin in der NĂ€he seines bisherigen Höchststands. Mit dem aktuellen Niveau trennt die Nvidia-Aktie ein Abstand von 3,3 Prozent von ihrem 52-Wochen-Hoch. FĂŒr die Marktteilnehmer bleibt das operative KerngeschĂ€ft rund um Hochleistungsprozessoren vorerst das dominierende Bewertungskriterium.

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