Red, Cat

Red Cat Aktie: CEO verkauft trotz verpasstem Großauftrag

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 06:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Red Cat verpasst einen Pentagon-Auftrag, während CEO Jeffrey Thompson Aktien verkauft. Die Aktie verlor binnen einer Woche etwa elf Prozent.

Red Cat Aktie unter Druck: CEO verkauft Aktien nach Pentagon-Absage
Abstrakte Darstellung einer modernen Drohnen-Fertigungshalle mit atmosphärischer Beleuchtung und technologischem Fokus. Illustration mit AI erstellt.

Zwei Nachrichten prallen bei Red Cat in dieser Woche aufeinander. Der Drohnenhersteller ging beim milliardenschweren Pentagon-Programm "Drone Dominance Gauntlet II" leer aus – kurz darauf verkaufte CEO Jeffrey Thompson Aktien im Wert von 1,16 Millionen Dollar. Die Aktie steckt seit Monaten im Sinkflug.

Leerausgang beim Gauntlet-Programm

Das Verteidigungsprogramm kürte am Mittwoch neun Gewinner für Aufträge über insgesamt 60.000 Drohnen, aufgeteilt auf Langstrecken- und Nahkampfmissionen. Neros sicherte sich Preise in beiden Kategorien, Perennial Autonomy holte den Spitzenplatz in einer weiteren Sparte. Red Cat fehlt auf der Gewinnerliste komplett.

Needham sieht darin einen möglichen Dämpfer für die Jahresprognose des Unternehmens. Die Aktie gab nach der Ankündigung nach, konnte sich zwischenzeitlich aber wieder erholen. Für den Wettbewerber Unusual Machines wertet Needham die Entwicklung dagegen positiv – das Unternehmen arbeitet bereits mit vier der neun ausgewählten Firmen zusammen, darunter auch die beiden Top-Platzierten.

Thompsons Aktienverkäufe

Parallel zur Programm-Entscheidung wickelte Thompson mehrere Transaktionen ab. Am 15. September verkaufte er 150.000 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 7,74 Dollar – ausgeführt über einen bereits im März aufgesetzten automatisierten Handelsplan.

Am selben Tag löste er zudem einen im September 2025 vereinbarten Terminkontrakt auf, für den er ursprünglich eine Vorauszahlung von rund 6,6 Millionen Dollar erhalten hatte. Zur Erfüllung übertrug er 750.000 Aktien zum vereinbarten Basispreis von 9,14 Dollar.

Ein weiterer, im Januar 2026 abgeschlossener Terminkontrakt bleibt bestehen. Er verpflichtet Thompson zur Lieferung von bis zu 1,5 Millionen Aktien bis Januar 2027, wofür er bereits über 17 Millionen Dollar im Voraus erhalten hat. Bis zur Erfüllung behält er Stimmrechte und Dividendenansprüche an den hinterlegten Papieren.

Solche strukturierten Verkaufsvereinbarungen sind bei Führungskräften keine Seltenheit und oft langfristig geplant – dennoch fällt der Zeitpunkt auf. Die Aktie notiert aktuell bei rund 7,10 Dollar, nach einem Rückgang von etwa elf Prozent binnen einer Woche und rund 58 Prozent über sechs Monate.

Die fundamentale Lage bleibt gemischt: Im zweiten Quartal 2026 verfehlte Red Cat die Umsatzerwartungen, während der Jahresvergleich weiterhin ein kräftiges Wachstum von 520 Prozent zeigt. Ob das Unternehmen bei künftigen Vergabeprogrammen wieder zum Zug kommt, dürfte sich in den kommenden Monaten an neuen Auftragsentscheidungen des Pentagons zeigen.

Anzeige

Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 18. September liefert die Antwort:

Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...

de | US75644T1007 | RED | boerse | 70121819 |