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REPLOID Group Aktie: Auftragsbestand stützt Halbjahresausblick

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 20:49 Uhr | Redaktion boerse-global.de

REPLOID steigerte den Halbjahresumsatz und meldete 108 Millionen Euro Auftragsbestand; EBIT und Periodenüberschuss gingen zurück.

REPLOID: Halbjahresumsatz steigt, EBIT sinkt trotz großem Auftragsbestand
Moderne Industriefertigung in einer hellen Werkshalle mit präzisen Maschinen. Illustration mit AI erstellt.

Die REPLOID Group AG hat am 30. September ihren Halbjahresbericht für das laufende Geschäftsjahr vorgelegt. Die Zwischenbilanz fällt zweigeteilt aus: Während die Erlöse moderat zulegen konnten, geriet das operative Ergebnis unter Druck. Gleichzeitig verweist die Unternehmensführung auf ein umfangreiches Auftragspolster, das im weiteren Jahresverlauf für neuen Schwung sorgen soll.

Hoher Auftragsbestand stützt den Ausblick

In den ersten sechs Monaten steigerte der Konzern seinen Umsatz um 2,1 Prozent auf 10,6 Millionen Euro. Zum Stichtag am 30. Juni wies das Unternehmen zudem erstmals einen Auftragsbestand aus, der ein Volumen von 108,0 Millionen Euro erreichte.

Auf Basis dieser gefüllten Auftragsbücher blickt das Management zuversichtlich nach vorn. Der Vorstand rechnet für das zweite Halbjahr mit einem deutlichen Wachstum und geht von einer spürbaren Belebung der operativen Dynamik aus.

Ergebnis unter Vorjahresniveau

Auf der Ertragsseite verzeichnete REPLOID im ersten Halbjahr Einbußen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich um 9,8 Prozent auf 3,9 Millionen Euro. Beim Periodenüberschuss ergab sich ebenfalls ein deutlicher Rückgang auf 1,8 Millionen Euro.

Das Management setzt darauf, dass die Abarbeitung der bestehenden Aufträge im zweiten Halbjahr auch der Profitabilität wieder Rückenwind verleiht. Ein gesteigertes Auslieferungsvolumen soll die Ertragsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte stützen.

Bilanzierung nach IFRS und Börsenpläne

Parallel zur operativen Geschäftsentwicklung stellt die Gruppe die Weichen für den weiteren Auftritt am Kapitalmarkt. Ab dem Geschäftsjahr 2026 plant die Gesellschaft die Umstellung ihrer Konzernberichterstattung auf die internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS.

Mit diesem Schritt bereitet das Unternehmen den angestrebten Wechsel an der Wiener Börse vor, wo für den Sommer 2027 der Aufstieg in das Prime-Segment vorgesehen ist. Zudem steht eine technische Anpassung der Aktie bevor. Der vor gut drei Wochen von der Hauptversammlung beschlossene Aktiensplit im Verhältnis 1:15 soll nach Einschätzung des Vorstands im Oktober an den Handelsplätzen umgesetzt werden.

Dynamik bei HEROSAN und Direktorenhandel

Auch aus dem Kreis der Konzerngesellschaften liegen aktuelle Geschäftszahlen vor. Die Tochter HEROSAN Petcare GmbH verzeichnete in der ersten Jahreshälfte einen deutlichen Zuwachs und trieb zugleich ihre Finanzierung voran, um die Expansion im Markt für Tiergesundheit weiter abzusichern.

Der Umsatz von HEROSAN stieg im ersten Halbjahr um 64 Prozent auf 2,3 Millionen Euro. Zusätzliche Mittel sicherte sich die Konzerntochter vor rund einem Monat über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Invesdor, bei der 791.750 Euro für das weitere Wachstum zusammenkamen.

Auf Ebene der Unternehmensleitung gab es am Freitag zudem eine meldepflichtige Wertpapiertransaktion. Vorstand Philip Pauer meldete den Erwerb von 37 Aktien infolge der Rückabwicklung einer am 13. Februar gemeldeten Schenkung. Laut Unternehmensmitteilung flossen bei diesem Vorgang keine Barmittel.

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