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RWE Aktie: Jefferies erwartet höheres EBITDA

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 03:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Zwei AnalysehĂ€user bekrĂ€ftigen ihre Kaufurteile; Jefferies prognostiziert fĂŒr RWE ein bereinigtes EBITDA von 1,5 Milliarden Euro.

Isometrisches 3D-Diorama mit WindrÀdern und Stromtrasse im Low-Poly-Stil
RWE AG (DE0007037129) isometrisches 3D-Diorama mit WindrÀdern, Stromtrasse und Solarfeld im modernen Low-Poly-Stil Illustration mit AI erstellt.

Jefferies und Deutsche Bank Research haben gestern ihre Kaufempfehlungen fĂŒr RWE bestĂ€tigt. Den konkreteren Ausblick liefert Jefferies: Das Analysehaus erwartet vor den anstehenden Quartalszahlen einen Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses. Damit richtet sich der Blick auf die GeschĂ€ftsentwicklung, wĂ€hrend das unverbindliche Angebot fĂŒr eine Uniper-Beteiligung eine zusĂ€tzliche strategische Frage aufwirft.

Jefferies erwartet höheres operatives Ergebnis

Medienberichten zufolge beließ Jefferies die Einstufung gestern auf „Buy“ und das Kursziel bei 75 Euro. Analyst Ahmed Farman erwartet ein bereinigtes EBITDA von 1,5 Milliarden Euro. Das entsprĂ€che einem Plus von 7 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum.

Die erwartete Verbesserung ist damit eine Prognose und noch kein gemeldetes Ergebnis. FĂŒr Anleger liegt der entscheidende PrĂŒfpunkt darin, ob RWE diese operative Entwicklung mit den kommenden Zahlen bestĂ€tigt. Die Kaufempfehlung stĂŒtzt sich auf einen positiven Ergebnisausblick, nicht allein auf mögliche VerĂ€nderungen im Beteiligungsportfolio.

Auch Deutsche Bank Research hielt gestern an „Buy“ fest. Das Kursziel blieb Medienberichten zufolge bei 65 Euro. Die beiden HĂ€user teilen somit die positive Bewertungsrichtung, setzen aber unterschiedliche Zielmarken.

Die Aktie schloss gestern bei 59,10 €. Damit liegt der Börsenkurs unter beiden bestĂ€tigten Kurszielen. Diese Zielmarken sind allerdings AnalysteneinschĂ€tzungen und keine Zusage einer entsprechenden Kursentwicklung.

Uniper-Angebot mit begrenzter Rolle fĂŒr RWE

Parallel zum Ergebnisausblick bleibt das Interesse an einer Uniper-Beteiligung ein Thema. Laut Reuters reichten RWE und KKR am 7. Oktober gemeinsam ein unverbindliches Angebot ein. RWE-Chef Markus Krebber erklĂ€rte, RWE werde dabei nur eine „sehr, sehr begrenzte und kleine“ Rolle spielen.

Diese EinschrĂ€nkung ist fĂŒr die Einordnung wesentlich: Das Angebot belegt ein Beteiligungsinteresse, aber keinen abgeschlossenen Erwerb. Krebbers Aussage spricht zudem dagegen, RWE innerhalb des Vorhabens eine fĂŒhrende Rolle zuzuschreiben. Aus dem unverbindlichen Schritt lĂ€sst sich deshalb noch keine konkrete finanzielle Belastung ableiten.

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