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Surge Battery Metals Aktie: Bohrungen in Nevada North aufgenommen

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 22:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Surge Battery Metals hat die Bohrarbeiten in Nevada begonnen. Die Ergebnisse sollen technische Grundlagen für die Machbarkeitsstudie des Lithiumprojekts liefern.

Surge Battery Metals startet Bohrprogramm auf Nevada North
Eine Bohranlage auf einem Bergbaugelände in der Wüste Nevadas bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Die Genehmigung der US-Behörde Bureau of Land Management liegt vor: Surge Battery Metals hat gestern die Bohrungen für die Kampagne 2026/27 auf dem Projekt Nevada North aufgenommen. Das Explorationsprogramm soll bis in die Bohrsaison 2027 hinein fortgeführt werden und liefert zentrale technische Parameter für die geplante Machbarkeitsstudie des Vorkommens.

Umfangreiche Bohrkampagne für die Machbarkeitsstudie

Das neu angelaufene Arbeitsprogramm im US-Bundesstaat Nevada zielt darauf ab, die Lagerstätte weiter zu verdichten und baureife Daten für eine Bankable Feasibility Study zu erheben. Vorgesehen sind bis zu 25 Kernbohrungen über rund 15.000 Fuß sowie 20 Sonic-Bohrungen über etwa 5.000 Fuß. Hinzu kommen bis zu zehn RC-Bohrungen mit einem Umfang von weiteren rund 5.000 Fuß.

Neben den reinen Bohrmetern umfasst der Arbeitsplan geotechnische Erhebungen, hydrologische Untersuchungen zur Wasserwirtschaft sowie metallurgische Tests. Die Daten fließen direkt in die Minenplanung und die Auslegung der künftigen Verarbeitungsinfrastruktur ein.

Nevada North wird als Joint Venture geführt, an dem Surge Battery Metals 67,5 Prozent und der Partner Evolution Mining 32,5 Prozent halten. Als Basis dient eine per Stichtag 30. Juni 2026 bezifferte Ressourcenschätzung. Diese weist in der Kategorie der gemessenen und angezeigten Ressourcen innerhalb einer Grubenumgrenzung 657,5 Millionen Tonnen Gestein mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3.007 ppm Lithium aus. Das entspricht 10,5 Millionen Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent bei Zugrundelegung eines Cut-off-Werts von 1.250 ppm Lithium.

Technischer Fortschritt trifft auf unruhigen Markt

Erst am 15. September hatte das Unternehmen metallurgische Testergebnisse vorgelegt, wonach aus dem Material des Projekts Lithiumcarbonat in Batteriequalität mit einem Reinheitsgrad von 99,95 Prozent hergestellt werden konnte. Für das vierte Quartal 2026 steht zudem der Abschluss einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung im Kalender.

Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld für angehende Rohstoffentwickler anspruchsvoll. Die Preisschwankungen am globalen Lithiummarkt und die anhaltende Konsolidierung bei Explorationswerten dämpfen kurzfristig die Kauflaune, zumal Projekte dieser Größenordnung vor erheblichen Skalierungs- und Finanzierungsaufgaben stehen.

An den Märkten reagierte das Papier heute mit deutlichen Abgaben und fiel um 10 Prozent auf 0,4700 Euro zurück. Trotz der jüngsten Konsolidierung spiegelt der Kurs im Zwölfmonatsvergleich mit einem Plus von 174 Prozent die substanziellen Projektfortschritte des vergangenen Jahres wider. Ob die nun gestarteten Bohrungen neuen Schwung bringen, hängt vor allem davon ab, wie zügig die Resultate den Weg zur endgültigen Machbarkeitsstudie ebnen.

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