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Taylor Devices Aktie: Rekordauftragsbestand, schwaches Quartal

Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 16:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Taylor Devices meldet fĂŒr das erste Quartal 2027 niedrigere Erlöse und Gewinne; der Auftragsbestand erreicht 55,2 Millionen Dollar.

Taylor Devices: Rekordauftragsbestand trifft auf schwaches erstes Quartal
Abstrakte Industriefotografie von schweren mechanischen Bauteilen in einer Fabrikhalle bei atmosphÀrischem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Rekordauftragsbestand, aber ein deutlich schwÀcheres Quartal: Taylor Devices hat zum Start ins neue GeschÀftsjahr 2027 die Erwartungen klar verfehlt. Der Grund liegt vor allem im Timing, denn viele AuftrÀge kamen erst spÀt im vorherigen GeschÀftsjahr herein.

Umsatz und Gewinn deutlich unter Vorjahr

Der Umsatz im ersten Quartal (bis 31. August) sank auf 7,3 Millionen Dollar, nach knapp 9,9 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn schrumpfte von 2,19 Millionen auf rund 457.000 Dollar. Das Ergebnis je Aktie fiel auf 0,14 Dollar nach 0,70 Dollar.

Die Erwartungen lagen deutlich höher. Analysten hatten mit einem Ergebnis von 0,93 Dollar je Aktie und mit einem Umsatz von 13,2 Millionen Dollar gerechnet. Die LĂŒcke fĂ€llt damit betrĂ€chtlich aus.

SpÀte AuftrÀge verschieben die Erlöse

CEO Tim Sopko fĂŒhrt die SchwĂ€che auf zeitliche Verschiebungen zurĂŒck. Der Auftragsbestand erreichte zum Ende des GeschĂ€ftsjahres 2026 mit 52,8 Millionen Dollar einen Höchststand. Weil ein großer Teil erst im vierten Quartal eintraf, rutschte die Umsatzrealisierung ins neue GeschĂ€ftsjahr.

Das geringere Volumen drĂŒckte zusĂ€tzlich auf die ProfitabilitĂ€t. Der Produktmix und Aufwendungen fĂŒr die Entwicklung neuer Produkte belasteten die Marge weiter.

Zwei MĂ€rkte, zwei Richtungen

Die Marktlage beschreibt das Management als weitgehend unverĂ€ndert. Das GeschĂ€ft mit Bauwerken und Infrastruktur kĂ€mpft mit höheren Zinsen und ungĂŒnstigen Wechselkursen. Der Bereich Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung profitiert dagegen von der angespannten weltpolitischen Lage.

Die Auftragslage liefert das stÀrkste Argument. Alle drei Produktgruppen trugen zum Bestelleingang bei, der Auftragsbestand stieg auf 55,2 Millionen Dollar und markiert damit erneut einen Rekord. Im VerhÀltnis zum Quartalsumsatz ist das ein beachtliches Polster.

Die Aktie schloss zuletzt bei 61,11 Dollar. Ob sich der Rekordbestand in den kommenden Quartalen in höheren Erlösen niederschlÀgt, zeigt der nÀchste Quartalsbericht. Das Management will bis dahin weiter in Personal, Technologie und Anlagen investieren.

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