UBS, Aktie

UBS Aktie: Integration auf der Zielgeraden

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 13:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere Einsparungen und starke Zuflüsse in der Vermögensverwaltung prägen das dritte Quartal, während die UBS beim Ausblick zurückhaltend bleibt.
UBS, Aktie, Integration, Zielgeraden, Höhere, Einsparungen, Zuflüsse, Vermögensverwaltung, Ausblick Illustration mit AI erstellt.

Die Credit-Suisse-Integration geht ins Schlussquartal, und die UBS legt beim Sparziel noch einmal nach. Im dritten Quartal lieferte die Bank Zahlen, die weitgehend den Erwartungen entsprachen. Beim Ausblick gibt sich Konzernchef Sergio Ermotti allerdings vorsichtig.

Zahlen im Rahmen, Zuflüsse stark

Der Vorsteuergewinn stieg um 27 Prozent auf 3,59 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich blieben 2,7 Milliarden Dollar, acht Prozent mehr als vor einem Jahr. Vor Steuern und Restrukturierungskosten legte der Gewinn um 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar zu, mehr als Experten erwartet hatten.

Die Erträge wuchsen um 5 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar. Der Aufwand sank um knapp 2 Prozent.

Treiber war die globale Vermögensverwaltung mit Nettoneugeld von 55,1 Milliarden Dollar. Das Bild ist allerdings nicht ganz einheitlich: Die verwalteten Vermögen der Gruppe verharrten bei gut 7,3 Billionen Dollar, auf dem Niveau von Ende Juni. Im Asset Management flossen netto 5,1 Milliarden Dollar ab.

Sparziel steigt, Ausblick verhalten

Die Integration der Credit Suisse soll bis Jahresende abgeschlossen sein und liegt nach Bankangaben klar im Plan. Die kumulierten Einsparungen sollen nun 13,7 Milliarden Dollar erreichen, zuvor waren rund 13,5 Milliarden angepeilt. Bisher hat die Bank brutto 13,2 Milliarden erzielt.

Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich von 14,4 auf 14,7 Prozent. Ein solides Polster, das in der Schweizer Debatte über schärfere Kapitalanforderungen Gewicht hat. Die UBS will sich hier nach eigener Aussage weiter „konstruktiv“ einbringen.

Für das vierte Quartal rechnet die Bank mit der üblichen saisonalen Abschwächung der Transaktionsvolumen. Sie verweist auf makroökonomische Volatilität, geopolitische Spannungen und politische Unsicherheit rund um Wahlen wie in den USA. Die Anlegerstimmung bleibe verhalten.

Die Aktie startete in Frankfurt kaum bewegt in den Handel und notierte zuletzt bei rund 42 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie etwa ein Viertel zugelegt.

Konkret wird es im Februar 2027: Mit den Zahlen zum vierten Quartal will die UBS mitteilen, wie viel Kapital sie 2027 an die Aktionäre zurückführt. Das laufende Rückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar soll bis dahin abgeschlossen sein.

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