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USA Wealth Report 2024: Amerika bleibt die weltweit wichtigste Vermögensdrehscheibe, blickt jedoch in eine ungewisse Zukunft

Published on 08/07/2025 at 18:03 | prnewswire.co.uk

Henley & Partners France Germany Spain United Kingdom United States of America England Florida Bahrain Iran Iraq Israel Jordan Kuwait Lebanon Oman Palestine Qatar Saudi Arabia Syria United Arab Emirates Yemen

veröffentlichten USA Wealth Report 2024 (Bericht ĂŒber den Wohlstand in den USA 2024) hervorgeht. In den USA leben derzeit 37 % der weltweiten MillionĂ€re: rund 5,5 Millionen vermögende Privatpersonen (HNWI fĂŒr High-Net-Worth Individuals), die mehr als 1 Million US-Dollar an liquiden, investierbaren Vermögenswerten besitzen. Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren um beeindruckende 62 % gestiegen und liegt damit weit ĂŒber der weltweiten Wachstumsrate von 38 %.

Obwohl das BIP der USA Ă€hnlich hoch ist wie das der rivalisierenden Großmacht China, liegt Amerika bei den liquiden Vermögenswerten (die fĂŒr die Zwecke dieses Berichts nur börsennotierte Unternehmensbeteiligungen, Barmittel und schuldenfreien Wohnimmobilienbesitz umfassen) weit vorne. Auch das Pro-Kopf-Vermögen und die Zahl der Superreichen ist in den USA wesentlich höher. In den USA gibt es 9.850 Centi-MillionĂ€re gegenĂŒber 2.352 in China, und 788 MilliardĂ€re gegenĂŒber 305 in China. WĂ€hrend in China etwas mehr als 862.000 MillionĂ€re leben, liegt das Pro-Kopf-Vermögen nur bei 18.800 USD, verglichen mit 201.500 USD in Amerika, das nach Monaco, Luxemburg, der Schweiz, Australien und Singapur weltweit auf Platz 6 liegt.

Doch trotz des Wohlstands in den USA gibt es laut Mehdi Kadiri, Leiter der Nordamerika-Abteilung von Henley & Partners, derzeit eine Rekordzahl wohlhabender US-Amerikaner, die sich zusĂ€tzliche StaatsbĂŒrgerschaften oder alternative Aufenthaltsrechte im Ausland sichern. „US-BĂŒrger sind derzeit die grĂ¶ĂŸte Gruppe von Bewerbern und haben auch im letzten Jahr jede andere NationalitĂ€t ĂŒbertroffen. Angesichts der politischen Spaltung und der gesellschaftlichen Spannungen, die ein Allzeithoch erreicht haben, gehen amerikanische Investoren, Unternehmer und wohlhabende Familien zunehmend auf Nummer sicher und streben eine ZweitstaatsbĂŒrgerschaft zur Absicherung oder einen Wohnsitz im Ausland an, was ein Zeichen fĂŒr ein schwindendes Vertrauen in die inlĂ€ndischen Aussichten ist."

Im USA Wealth Report 2024 erklĂ€rt der preisgekrönte Journalist und Autor Misha Glenny , dass zwar nur knapp 2 % der Weltbevölkerung das Recht haben, ĂŒber den nĂ€chsten US-PrĂ€sidenten zu entscheiden, ihre Wahl aber weitreichende Folgen fĂŒr die ĂŒbrigen 8 Milliarden Menschen auf der Welt haben wird. „Die USA sind nach wie vor die entscheidende Wirtschaftsmacht in der Welt, politisch haben sie sich jedoch selten so unsicher gezeigt. Trotz der wirtschaftlichen Leistung ist die Wahrnehmung der gewöhnlichen WĂ€hler vor den wichtigen Wahlen im November von einem stagnierenden Lebensstandard, steigenden Schulden und einer gefĂ€hrlich polarisierten Gesellschaft geprĂ€gt."

Die reichsten und teuersten StÀdte Amerikas

New York City ist nach wie vor die reichste Stadt der USA (und der Welt) mit 349.500 MillionÀren, die den Big Apple ihr Zuhause nennen (davon sind 744 Centi-MillionÀre und 60 MilliardÀre), gefolgt von der Bay Area (305.700), Los Angeles (212.100), Chicago (120.500) und Houston (90.900). Dallas (68.600), Seattle (54.200), Boston (42.900), Miami (35.300) und Austin (32.700) schaffen es alle in die diesjÀhrigen Top 10, wobei Washington, D.C. auf Platz 11 mit 28.300 ansÀssigen MillionÀren liegt.

Betrachtet man das Vermögenswachstum in den letzten zehn Jahren, so hat die texanische Hauptstadt Austin mit einem Anstieg der MillionĂ€rsbevölkerung um 110 % zwischen 2013 und 2023 den grĂ¶ĂŸten Sprung gemacht. Auch die WĂŒstenstadt Scottsdale in Arizona sowie Palm Beach und West Palm Beach in Florida haben sich mit ZuwĂ€chsen von 102 % bzw. 93 % als Magneten fĂŒr MillionĂ€re erwiesen. Greenwich und Darien an der wohlhabenden GoldkĂŒste von Connecticut sowie die Bay Area in Nordkalifornien verzeichneten ein Vermögenswachstum von ĂŒber 80 %, und in Miami, Dallas, D.C., Seattle und Houston stieg das Vermögen der dort ansĂ€ssigen MillionĂ€re um ĂŒber 70 %. Andrew Amoils, Leiter der Forschungsabteilung von New World Wealth, ist der Meinung, dass „Salt Lake City, Tampa und Naples die Hotspots der Zukunft sind, die man im Auge behalten sollte. Wir können davon ausgehen, dass diese StĂ€dte in den nĂ€chsten zehn Jahren immer mehr vermögende Einwohner anziehen werden."

Wenn es um die teuersten Immobilien in Amerika geht, steht New York wieder an der Spitze: Der Durchschnittspreis pro m2 einer „erstklassigen" Wohnung (200 bis 400 m2) in der Stadt liegt bei stolzen 28.400 USD. Als NĂ€chstes folgt LA, wo die teuersten Wohnungen durchschnittlich 17.800 USD pro m2 kosten, dicht gefolgt von Palm Beach (17.500 USD), Miami Beach (17.200 USD) und der Bay Area, in der man bis zu 15.500 USD pro m2 fĂŒr Premiumwohnungen in den wohlhabendsten Lagen ausgeben kann.

Was die AbflĂŒsse von Privatvermögen betrifft, erhielt Henley & Partners im Jahr 2023 die meisten Anfragen von US-BĂŒrgern (mit einem Anstieg von 500 % in den letzten fĂŒnf Jahren). Damit sind die USA weltweit die am stĂ€rksten nachgefragte Nation, wenn es um die Beantragung von Aufenthaltsgenehmigungen und StaatsbĂŒrgerschaften durch Investitionsprogramme geht. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat die Firma BĂŒros in Chicago, Dallas, Los Angeles, Miami, New York City und San Francisco eröffnet.

Zur vollstÀndigen Pressemitteilung

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