Vestiaire Collective verbietet branchenfĂŒhrende HĂ€ndler in der zweiten Phase gegen Fast Fashion
Published on 08/07/2025 at 18:07 | prnewswire.co.ukDas strengere und umfangreichere Verbot von Fast Fashion auf der Website von Vestiaire Collective wird zu Debatten fĂŒhren. Doch angesichts der sich beschleunigenden Klimakrise und der jĂ€hrlich weggeworfenen 92 Millionen Tonnen TextilabfĂ€lle1ist dies ein notwendiger Schritt, um die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Modeproduktion zu verringern. Als Teil der Mission des Unternehmens, die Art und Weise, wie Menschen konsumieren, zu verĂ€ndern, wird Vestiaire Collective die Plattform nutzen, um das Bewusstsein fĂŒr TextilabfĂ€lle und ĂŒbermĂ€Ăigen Modekonsum zu schĂ€rfen. Weiterhin sollen andere wichtige Akteure der Modebranche ermutigt werden, sich der Mission anzuschlieĂen, die Branche zu verĂ€ndern. Nach einem Jahr der Forschung und Planung verbietet Vestiaire Collective ab heute stolz 30 Marken. Darunter: Abercrombie & Fitch, Gap, H&M, Mango, Uniqlo, Urban Outfitters und Zara u.v.m.
Vestiaire Collective versammelte wichtige Branchenexperten, um einen Rahmen zu schaffen, der Fast Fashion, die Ăberproduktion und Ăberkonsum fördert, anhand von fĂŒnf Kriterien definiert:
Niedriger Preis: geschĂ€tzter Durchschnittspreis, der auch die Komponente der Reparierbarkeit berĂŒcksichtigtIntensive Erneuerungsrate: die geschĂ€tzte Anzahl der Kollektionen oder die Anzahl der neuen Artikel, die pro Jahr auf den Markt kommenBreite Produktpalette: die Anzahl der Artikel, die zu einem bestimmten Zeitpunkt verfĂŒgbar sindSchnelligkeit der MarkteinfĂŒhrung: der Produktionszyklus von der Entwurfsphase bis zur fertigen Ware im StoreIntensitĂ€t der Verkaufsförderung: die HĂ€ufigkeit und IntensitĂ€t der VerkaufsförderungsmaĂnahmen1 (Quelle: Ellen MacArthur Foundation)
Die neun Mitglieder des Branchen- und Nachhaltigkeitsausschusses von Vestiaire Collective wurden aufgrund ihres Fachwissens und ihres umfassenden VerstÀndnisses der negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen von Fast Fashion ausgewÀhlt. Die Experten gaben ihre eingehende Meinung und Analyse des Fast-Fashion-Marktes ab. Zu den Mitgliedern gehören:
Orsola de Castro, MitbegrĂŒnderin von Fashion Revolution und AutorinRachel Cernansky, Senior Sustainability Editor bei Vogue BusinessChristina Dean, GrĂŒnderin und Vorstandsvorsitzende der NGO Redress und GrĂŒnderin und Chief Operating Officer von The R CollectiveEva Kruse, Chief Global Engagement Officer Pangaia, GrĂŒnderin der Global Fashion AgendaLiz Ricketts, MitbegrĂŒnderin und Direktorin von The Or FoundationLauren Singer, GeschĂ€ftsfĂŒhrende Partnerin, Overview CapitalFrançois Souchet, Global Head of Sustainability and Impact Consulting bei BPCM, ehemaliger Leiter von Make Fashion Circular bei der Ellen MacArthur Foundation Lucianne Tonti, Modejournalistin und AutorinMatteo Ward, MitbegrĂŒnder von Wrad living, Aktivist, UN/CEFACT-Beraterâ Die Entscheidung, Fast Fashion zu verbieten, wurde getroffen, um die langjĂ€hrige Arbeit von Vestiaire Collective zur Förderung von Alternativen zum vorherrschenden Modell der Mode zu unterstĂŒtzen. Fast-Fashion-Marken tragen zu ĂŒbermĂ€Ăiger Produktion und ĂŒbermĂ€Ăigem Konsum bei, was verheerende soziale und ökologische Folgen im globalen SĂŒden hat. Es ist unsere Pflicht zu handeln und anderen Akteuren der Branche den Weg zu weisen, damit sie sich uns in dieser Bewegung anschlieĂen und wir gemeinsam etwas bewirken können " , erklĂ€rte Dounia Wone, Chief Impact Officer von Vestiaire Collective.
AUFKLĂRUNG UND VERBREITUNG
Vestiaire Collective weiĂ, dass das Verbot von Fast Fashion nur funktioniert, wenn die Verbraucher*innen bewusster einkaufen. Das Unternehmen ermutigt die KĂ€ufer*innen, kritisch ĂŒber ihre Kaufgewohnheiten und die wahren Auswirkungen ihrer Entscheidungen nachzudenken. Vestiaire Collective hat aus diesem Grund mehr AufklĂ€rung fĂŒr Mitglieder geschaffen: Bei jedem Kauf oder Verkauf werden besondere Informationen zu Fast Fashion und deren Folgen angezeigt. Weiterhin erhalten Mitglieder Online-Tipps zu Spendenaktionen und praktische Alternativen fĂŒr bereits bestehende Fast Fashion-Artikel. Vestiaire Collective verpflichtet sich, Unternehmen ĂŒber die Vorteile nachhaltiger BetriebsablĂ€ufe aufzuklĂ€ren und bestehende Beziehungen zu Partnern und Einflussnehmern auf der Grundlage ihrer aktuellen Praktiken zu bewerten.
Um das Bewusstsein dafĂŒr zu schĂ€rfen, startet Vestiaire Collective ĂŒber seine digitalen KanĂ€le die globale Kampagne â Erste Wahl: Aus zweiter Hand " . Die Kampagne, die KI-Technologie dafĂŒr nutzt, umfasst ein Video und Bilder von Kleiderbergen an einigen der bekanntesten Orte des globalen Nordens, wie dem Time Square oder dem Eiffelturm. Damit soll gezeigt werden, wie TextilabfĂ€lle und MĂŒlldeponien in den LĂ€ndern der Verbraucher*innen aussehen wĂŒrden. Im Rahmen der Kampagne wird in sozialen Medien dazu aufgefordert, â Black Friday " in einen â Better Friday " zu verwandeln. DafĂŒr soll zum Ende des Jahres 2024 und darĂŒber hinaus verstĂ€rkt aus zweiter Hand gekauft werden.
INTERESSENVERTRETUNG UND LOBBYING
Im Rahmen der Schaffung eines Rahmens fĂŒr die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) fĂŒr Textilien, der derzeit im EuropĂ€ischen Parlament diskutiert wird, hat Vestiaire Collective ein Dokument verfasst, in dem es sich fĂŒr mehr Transparenz bei der Regulierung der Exporte von Alttextilien und TextilabfĂ€llen ausspricht. Das Unternehmen hat das EuropĂ€ische Parlament und alle Akteure der Branche aufgefordert, sich mit der Dringlichkeit von TextilabfĂ€llen zu befassen.
Frankreich ist heute das einzige europÀische Land, das von einem System der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) profitiert, das die EuropÀische Kommission auf alle europÀischen LÀnder ausweiten will. Vestiaire Collective und Paris Good Fashion haben Nachforschungen angestellt und die UnzulÀnglichkeiten des französischen Systems untersucht, das immer noch stark vom Massenexport von Textilien abhÀngt, um eine verantwortungsvolle und kreislauforientierte Bewirtschaftung von Altkleidern auf einer soliden Grundlage innerhalb der EuropÀischen Union und weltweit vorzuschlagen.
Ăber Vestiaire Collective
Vestiaire Collective ist die weltweit fĂŒhrende Plattform fĂŒr Luxusmode aus zweiter Hand. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Modebranche in eine nachhaltigere Zukunft zu fĂŒhren, indem die Circular-Fashion-Bewegung als Alternative zu Ăberproduktion, Ăberkonsum sowie den verschwenderischen Praktiken der Modebranche aktiv gefördert wird. Inspiriert vom neuen Slogan âLong Live Fashion â Mode fĂŒr immer" bietet die Plattform ihrer Community einen vertrauensvollen Raum, in dem sie Mode ein zweites Leben schenken können. Die innovativen Funktionen der Plattform vereinfachen den Kauf- und Verkaufsprozess und eröffnen ihren Mitgliedern den einzigartigen Inhalt von KleiderschrĂ€nken aus aller Welt. Das Unternehmen pflegt einen exklusiven Katalog mit 5 Millionen seltenen und begehrenswerten Artikeln. Vestiaire Collective wurde 2009 in Paris gegrĂŒndet und ist ein B CorporationÂź zertifiziertes Unternehmen, das in 80 LĂ€ndern weltweit tĂ€tig ist. Erfahren Sie mehr, indem Sie die App herunterladen, www.vestiairecollective.com besuchen und @vestiaireco auf Instagram folgen.
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Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2280230/Visual_Vestiaire_Collective.jpg
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