Vivakor, Aktie

Vivakor Aktie: Absichtserklärung für Direct Midstream

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 18:57 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine unverbindliche Absichtserklärung sieht einen variablen Kaufpreis von 30 bis 50 Millionen Dollar vor; Finanzierung und Vertrag stehen noch aus.

Vivakor plant 40-Millionen-Dollar-Kauf von Direct Midstream
Moderne Industrieanlagen für die Energieinfrastruktur bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Vivakor bereitet eine Übernahme im US-Energiesektor vor. Das Unternehmen unterzeichnete am Freitag eine unverbindliche Absichtserklärung zum Erwerb von allen Anteilen an Direct Midstream, LLC. Der vorgeschlagene Bruttokaufpreis für den Dienstleister beläuft sich auf 40 Millionen $.

Direct Midstream ist im Permian Basin aktiv und bietet spezialisierte Dienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie an. Das Geschäftsfeld umfasst die Behandlung und Entsorgung von Förderwasser sowie die Beseitigung von Abfällen aus der Ölförderung. Mit der geplanten Transaktion würde Vivakor seine operative Präsenz in der Förderregion ausbauen.

Struktur und Bedingungen der Transaktion

Die Gegenleistung soll gestaffelt erbracht werden. Vivakor beabsichtigt, bei Vollzug der Vereinbarung 10 Millionen $ in bar zu investieren. Der restliche Betrag soll voraussichtlich über Series B Vorzugsaktien im Wert von rund 29 Millionen $ sowie Stammaktien im Umfang von 1 Million $ beglichen werden.

Das Vorhaben ist an Bedingungen geknüpft und rechtlich noch nicht bindend. Neben einer Due-Diligence-Prüfung und der gesicherten Finanzierung stehen die Vorlage einer Fairness Opinion sowie der Abschluss eines endgültigen Übernahmevertrags aus. Zudem greift die geplante Struktur nur unter der Voraussetzung, dass keine Anpassungen für Verbindlichkeiten oder das Nettoumlaufvermögen anfallen.

Die Bewertung stützt sich auf die mittelfristigen Ertragsziele des Dienstleisters. Für das Geschäftsjahr 2027 wird dabei ein freier Cashflow von 10 Millionen $ anvisiert.

Weicht das tatsächliche operative Ergebnis von dieser Zielgröße ab, greift ein vertraglicher Korrekturmechanismus. Der Übernahmepreis ist variabel gestaltet und soll die reale Geschäftsentwicklung nach dem Vollzug widerspiegeln.

Auf Basis des tatsächlichen Mittelzuflusses kann sich der Kaufpreis nachträglich in einer Spanne zwischen 30 Millionen $ und 50 Millionen $ einpendeln.

Umbau der Kapitalstruktur an der Nasdaq

Die Übernahmepläne fallen in eine Phase umfassender Veränderungen beim Eigenkapital. Vivakor leitete zu Monatsbeginn gesellschaftsrechtliche Schritte ein, um seine Aktienstruktur grundlegend neu zu ordnen und die Notierung am US-Markt zu begleiten.

Am 5. Oktober trat mit Handelsbeginn an der Nasdaq eine Aktienzusammenlegung in Kraft. Im Rahmen dieser Kapitalmaßnahme wurden jeweils 15 bisherige Anteile zu einer neuen Aktie konsolidiert.

Mit dem Schritt straffte das Unternehmen seine Kapitalbasis erheblich. Während die Gesamtzahl der genehmigten Anteile unberührt blieb, schrumpfte die Menge der frei handelbaren Papiere auf einen Bruchteil des bisherigen Niveaus.

Konkret sank die Anzahl der ausstehenden Stammaktien von rund 8.981.898 auf etwa 598.794 Stück.

Parallel dazu verzeichnete das Unternehmen eine Entlastung bei den Verbindlichkeiten, da ein Gläubiger offene Forderungen in Eigenkapital umwandelte.

Der Kreditgeber J.J. Astor überführte nach entsprechenden Wandlungsmitteilungen fällige Ansprüche in neue Anteilsscheine. Wie Vivakor am 6. Oktober bekannt gab, wurden Verbindlichkeiten in Höhe von 350.000 $ in 128.965 Stammaktien gewandelt.

Anzeige

Vivakor-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vivakor-Analyse vom 12. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Vivakor-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vivakor-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Vivakor: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...

de | US92852R4039 | VIVAKOR | boerse | 70305035 |