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Von VSB und der TU Dresden veröffentlichte Studie kritisiert Bundesnetzagentur-PlÀne zur WÀlzung der Netzausbaukosten: VSB schlÀgt einheitliche Netzentgelte vor

Published on 08/07/2025 at 18:05 | prnewswire.co.uk

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Die quantitativen Berechnungen der Studie zeigen, dass ĂŒber den vorgeschlagenen Mechanismus bei ErfĂŒllung der Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Jahr 2030 etwa 40% und im Jahr 2040 mit ca. 60% mehr als die HĂ€lfte aller bei den Verteilnetzbetreibern anfallenden Kosten ĂŒber die bundesweite WĂ€lzung umgelegt werden. Der Vorschlag der BNetzA erreicht damit das Ziel einer gleichmĂ€ĂŸigeren regionalen Verteilung der Kosten fĂŒr die Integration von Erneuerbaren Energien, verĂ€ndert mit der KostenwĂ€lzung ĂŒber einen bundesweit einheitlichen Aufschlag auf den Arbeitspreis die bisherige Netzentgeltsystematik jedoch erheblich.

„Mit der Studie liefern wir einen fundierten Beitrag fĂŒr die aktuelle politische Kostendiskussion beim Verteilnetzausbau. Wir sprechen uns deshalb mit Nachdruck fĂŒr eine radikale Vereinfachung des Systems aus, um die Verteilungsproblematik zu lösen und die Herausforderungen der Energiewende zu bewĂ€ltigen. Bundesweit einheitliche Verteilnetzentgelte – quasi das `Deutschland-Ticket` fĂŒr den Netzanschluss – sind aus unserer Sicht das Mittel der Wahl", so Thomas Winkler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der VSB Deutschland.

Dr. Felix Grolman, CEO der VSB Gruppe, ergĂ€nzt: „Der Strompreis – und hier insbesondere einzelne Bestandteile wie Netzentgelte – sind zu Recht ein hitziger Diskussionspunkt bei Verbrauchern und in den Kommunen. FĂŒr das Gelingen der Energiewende brauchen wir eine hohe Akzeptanz, vor allem in den Regionen, die beim Ausbau Erneuerbarer Energien vorangehen. DafĂŒr mĂŒssen wir konkrete Entlastungen schaffen, ohne aber neue komplizierte Verfahren wie den Vorschlag der Bundesnetzagentur aufzusetzen."

„Eine bloße WĂ€lzung der EE-bedingten Netzausbaukosten mit einem aufwendigen Mechanismus greift zu kurz. Vielmehr sollte die aktuelle Diskussion als Anlass fĂŒr eine grundlegende Reform der Netzentgeltssystematik genutzt werden, welche weitere zukĂŒnftige Herausforderung adressiert, u.a. eine adĂ€quate Anreizwirkung zur effizienteren Einbindung von flexiblen Verbrauchern, und insgesamt die Netzentgeltsystematik vereinfacht", erklĂ€rt Prof. Dr, Dominik Möst, Professur fĂŒr Energiewirtschaft an der Technischen UniversitĂ€t Dresden.

Hintergrund zur Studie
Mit einem Anteil von bis zu 25% am Netto-Endkundenpreis sind Netzentgelte der zweitgrĂ¶ĂŸte Kostenbestandteil nach der Energiebeschaffung. Laut der Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft erreichte der Netzentgeltanteil am Endkundenpreis im ersten Quartal 2024 einen Höchststand von 27,2%. In Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte sind die Verteilnetzentgelte typischerweise niedriger als in lĂ€ndlich geprĂ€gten Gebieten, da die NetzlĂ€nge und Anzahl der Betriebsmittel zur Versorgung je Kundenanschluss geringer ist. Zudem sind in Gebieten mit hohen Windenergie- und PhotovoltaikkapazitĂ€ten zusĂ€tzliche Investitionen fĂŒr deren Netzanschluss und den Ausbau des Netzes erforderlich, die bisher ĂŒber Netzentgelte allein auf die Verbraucher im betreffenden Netzgebiet umgelegt werden.

Die Problematik der regionalen Unterschiede bei den Entgelten ist seit einigen Jahren Gegenstand von Analysen. Die BNetzA hat Ende 2023 einen Vorschlag zur regionalen Verteilung von Mehrkosten, die durch den verstĂ€rkten Zubau von Erneuerbaren Energien bedingt sind, in die politische und energiewirtschaftliche Diskussion eingebracht. Die jetzt von der VSB Gruppe und der TU Dresden vorgelegte Studie will diesen Diskurs unterstĂŒtzen, indem sie die Auswirkungen des von der BNetzA vorgeschlagenen WĂ€lzungsmechanismus erstmals quantitativ analysiert.

EINLADUNG ZUR VORSTELLUNG DER STUDIE DER TU DRESDEN IM AUFTRAG DER VSB GRUPPE – nehmen Sie vor Ort in Dresden oder digital teil ­– 14. Juni 2024 von 10.00-11.30 Uhr.

Im Panel diskutieren Prof. Dr. Dominik Möst, Lehrstuhl fĂŒr Energiewirtschaft TU Dresden, Thomas Winkler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer VSB Deutschland. Moderation Nils RĂŒbelmann, Referent Energiepolitik VSB DeutschlandHier anmelden zum Hybrid-Event via MS-Teams oder in PrĂ€senz (VSB Gruppe, Schweizer Straße 3 a, 01069 Dresden):Die Studie vorab lesen unter: https://tu-dresden.de/bu/wirtschaft/bwl/ee2/ressourcen/dateien/dateien/ordner_publikationen/Bericht_Netzentgelte_0524.pdf/?lang=de

Die VSB Gruppe
VSB, mit Hauptsitz in Dresden, zĂ€hlt zu den fĂŒhrenden vertikal integrierten Entwicklern im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa. Das KerngeschĂ€ft liegt in der Projektentwicklung von Onshore-Wind- und Photovoltaikparks, deren BetriebsfĂŒhrung sowie dem Betreiben eigener Parks als wachsender unabhĂ€ngiger Stromerzeuger. VSB ist in sieben europĂ€ischen LĂ€ndern vertreten. Bisher wurden seit 1996 mehr als 700 Windenergie- und Photovoltaikanlagen errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind ĂŒber 500 Mitarbeitende beschĂ€ftigt. www.vsb.energy

Lehrstuhl fĂŒr Energiewirtschaft der TU Dresden – Prof. Dr. Dominik Möst  Am Lehrstuhl fĂŒr Energiewirtschaft der Technischen UniversitĂ€t Dresden werden techno-ökonomische Fragestellungen entlang der gesamten energetischen Wertschöpfungskette von der PrimĂ€renergiegewinnung ĂŒber die Energieumwandlung und den Energietransport bis hin zur Energienutzung untersucht. Die Aufgabenschwerpunkte bilden Arbeiten zur Entwicklung der europĂ€ischen Strom- und GasmĂ€rkte, zur Integration Erneuerbarer Energien sowie zur Energie- und Ressourceneffizienz. Prof. Dr. Dominik Möst leitet die Professur fĂŒr Energiewirtschaft an der FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaften. Derzeitige Forschungsprojekte betreffen Fragestellungen zur Integration erneuerbarer Energien in das Stromsystem und notwendigen FlexibilitĂ€tsoptionen, zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, zur Modellierung gekoppelter Infrastrukturen in Energiesystemen und zur Entwicklung der Übertragungs- und Verteilungsnetze.  https://tu-dresden.de/bu/wirtschaft/bwl/ee2 

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Contact: 
Kathrin Jacob-Puchalski 
Pressereferentin 
Telefon: +49 351 21183 672
kathrin.jacob-puchalski@vsb.energy 

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