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Wheaton Precious Metals Aktie: Lazard erhöht Anteil um 21,3 Prozent

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 19:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Edelmetall-Streamer Wheaton steht vor Quartalszahlen: Analysten uneins, Großanleger kaufen trotz Kursverlusten zu.

Wheaton Precious Metals: Analysten uneins vor Quartalszahlen
Glänzende Edelmetallbarren und Erze in einer professionell ausgeleuchteten Tresorumgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Erwartung trifft auf Skepsis: Bei Wheaton Precious Metals gehen die Meinungen kurz vor dem neuen Quartalsbericht weit auseinander. Während technische Signale zur Vorsicht mahnen, setzen Großinvestoren auf ein Comeback. Das sorgt für Bewegung im Kurs des Edelmetall-Streaming-Spezialisten.

Widersprüchliche Signale aus dem Research

Die Experten von Edison Investment Research haben ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) im dritten Quartal 2026 nach unten korrigiert. Sie reagierten damit auf eine Phase technischer Schwäche. Die Aktie war zuvor unter ihren gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage gefallen.

Zacks Investment Research widerspricht dieser pessimistischen Haltung deutlich. Die Analysten dort sehen gute Chancen für eine positive Überraschung bei den kommenden Finanzzahlen im August. Der Markt rechnet derzeit im Konsens mit einem Gewinn je Aktie von etwa 1,11 US-Dollar. Der erwartete Umsatz liegt bei 879,3 Millionen US-Dollar.

Rückhalt durch Großinvestoren

Trotz der Kursverluste von rund fünf Prozent seit Jahresbeginn greifen institutionelle Anleger zu. Lazard Asset Management hat seine Position im ersten Quartal deutlich um 21,3 Prozent ausgebaut. Die Gesellschaft hält nun Anteile im Wert von über 11 Millionen US-Dollar.

Dieses Engagement dient derzeit als Stütze für den Kurs. Die Aktie notiert aktuell bei 97,60 Euro. Damit bleibt das Papier jedoch etwa 33 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom März.

Produktion als langfristiger Anker

Das Management hält derweil an seiner aggressiven Wachstumsstrategie fest. Die Mission: Langfristige Expansion. Für das Gesamtjahr 2026 peilt Wheaton eine Produktion zwischen 860.000 und 940.000 Unzen Goldäquivalent an. Ein wichtiger Treiber ist hierbei die erweiterte Vereinbarung für die Antamina-Mine.

Bis zum Jahr 2030 soll die Produktion sogar auf 1,2 Millionen Unzen steigen. Das entspräche einem Zuwachs von rund 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Das bevorstehende Finanzupdate im August bildet den nächsten harten Prüfstein für diese Versprechen. Die Zahlen müssen belegen, dass die Fortschritte bei Antamina die jüngsten EPS-Korrekturen der Skeptiker ausgleichen können.

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