3M-Aktie vorbörslich 164,93 Euro -3,83 Prozent tiefer
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 07:49 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSStreitbeilegung und Rückkäufe im Fokus
- 3M will mit einer Vereinbarung zu AFFF-Personenschadenklagen Rechtsrisiken und Unsicherheit verringern.
- Der Verwaltungsrat genehmigte zusätzlich ein neues Aktienrückkaufprogramm über 6 Milliarden US-Dollar.
Die 3M-Aktie steht am Freitag, 6. November 2026, vor dem europäischen Handelsstart unter Druck. Der Realtime-Kurs der 3M-Aktie lag um 07:48 Uhr Berliner Zeit bei Lang & Schwarz bei 164,93 Euro, 3,83 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Donnerstag, 5. November, bei 171,50 Euro.
Vergleich soll Rechtsrisiken begrenzen
3M teilte am Dienstag, 3. November, mit, eine umfassende Vereinbarung zur Beilegung von Personenschadenklagen im Zusammenhang mit PFAS-haltigem Löschschaum erreicht zu haben. Nach Angaben des 3M News Center umfasst die Verpflichtung nominal 7,35 Milliarden US-Dollar über neun Jahre; der Barwert wird mit 5,8 Milliarden US-Dollar angegeben. Die Vereinbarung soll rund 99 Prozent der aktuellen Personenschadenklagen innerhalb und ausserhalb des AFFF-Multidistrict-Litigation-Verfahrens abdecken.
Rückkäufe erhöhen Kapitalrückführung
Parallel genehmigte der Verwaltungsrat ein neues Aktienrückkaufprogramm über 6 Milliarden US-Dollar und beschloss eine Quartalsdividende. Der Vergleich sieht für 2026 eine Zahlung von 50 Millionen US-Dollar vor, für 2027 dagegen keine Zahlung; ein grosser Teil der Zahlungen entfällt auf die letzten beiden Jahre der Laufzeit.
Das Marktumfeld für die US-Aktie bleibt am S&P 500 ein wichtiger Orientierungspunkt.
Weitere Meldungen und Analysen zur 3M-Aktie ordnen die nächsten Unternehmensschritte ein.
