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Visa-Aktie: Studie sieht höhere Stablecoin-Bereitschaft bei Schutzmechanismen

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 08:23 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Visa hat eine Studie zur Nutzung von Stablecoins bei Auslandsüberweisungen veröffentlicht. Demnach könnte die Bereitschaft bei hypothetischen Schutzmechanismen deutlich steigen.

Fotorealistisches Bild einer generischen unbeschrifteten Bankkarte auf einer Marmoroberfläche – Symbol für moderne Zahlungstechnologie von Visa Inc (US92826C8394)
Visa Inc US92826C8394 zeigt eine blanke unmarkierte Zahlungskarte die auf poliertem Marmortisch liegt, Illustration mit AI erstellt.

Visa-Aktie: Visa Inc. hat am 23.09.2026 den Bericht „Money Travels 2026“ zu Technologie, Auslandsüberweisungen und Stablecoins veröffentlicht. Die Untersuchung zeigt, dass Sicherheits- und Schutzmechanismen für die Akzeptanz digitaler Währungen eine wichtige Rolle spielen.

Schutzmechanismen verändern die Nutzungsbereitschaft

In einem hypothetischen Szenario mit einem bankähnlichen Schutz vor Betrug und einer Einlagensicherung stieg die von US-Verbrauchern angegebene Bereitschaft zur Nutzung von Stablecoins für internationale Überweisungen von 36 auf 56 Prozent. Visa weist darauf hin, dass Stablecoins derzeit nicht durch eine Einlagensicherung wie den US-amerikanischen FDIC-Schutz abgedeckt sind. Die Angaben stammen aus der Visa-Mitteilung vom 23.09.2026.

Vertrauen in Anbieter und Umfang der Befragung

Wird ein Stablecoin-Angebot über einen bestehenden Finanzdienstleister bereitgestellt, stieg die angegebene Nutzungsbereitschaft laut Visa von 36 auf 45 Prozent. 64 Prozent der Befragten erklärten, dass ihr Vertrauen stärker vom Anbieter als von der Technologie abhänge. In der Untersuchung vertrauten 61 Prozent traditionellen Geschäftsbanken und 60 Prozent globalen Zahlungsnetzwerken bei digitalen Währungsangeboten.

Die US-Erhebung wurde im Auftrag von Visa vom 24.02.2026 bis zum 02.03.2026 unter 2.192 Erwachsenen durchgeführt. Die globalen Ergebnisse beruhen auf 45.445 Befragten in 20 Märkten. Visa veröffentlichte zudem Angaben zu Betrugsrisiken bei Auslandsüberweisungen: 36 Prozent der US-Befragten berichteten von einer entsprechenden Betrugserfahrung, 44 Prozent äußerten Sorge vor durch künstliche Intelligenz erzeugten Deepfakes. Auch diese Angaben sind in der Originalmitteilung von Visa dokumentiert.

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