Airbus, Aktie

Airbus Aktie: Aufträge explodieren, Lieferungen hinken

17.04.2026 - 02:24:13 | boerse-global.de

Airbus verzeichnet im März 2026 einen Bestellboom, während die Auslieferungen deutlich zurückbleiben. Triebwerksprobleme gefährden die Jahresziele und belasten die Aktienperformance.

Airbus Aktie: Aufträge explodieren, Lieferungen hinken - Foto: über boerse-global.de

Airbus meldet für März 2026 eine auffällige Diskrepanz: 331 Bruttobestellungen in einem einzigen Monat — und trotzdem liegt die Aktie rund 13 Prozent im Minus seit Jahresbeginn. Starke Nachfrage, schwache Auslieferungszahlen. Das ist die Geschichte dieses Quartals.

Rekordmonat bei Bestellungen

Im März sicherte sich Airbus 331 neue Flugzeugaufträge — nach Abzug von zehn Stornierungen bleiben 321 Nettobestellungen. Allein AerCap und China Eastern Airlines orderten zusammen 201 Maschinen der A320neo-Familie.

Das treibt den Auftragsbestand auf 9.031 Flugzeuge. Beim aktuellen Jahresziel von 870 Auslieferungen entspricht das rund 10,4 Jahren Produktionsabdeckung. Schmales Risiko, was die Nachfrageseite angeht.

Die Nettobestellungen im laufenden Jahr liegen mit 398 Maschinen fast doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum 2025. Das Wachstum beträgt 95 Prozent.

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Auslieferungen bleiben das Problem

Im März lieferte Airbus 60 Flugzeuge aus — deutlich mehr als die 35 im Februar, aber weniger als die 71 im März 2025. Das erste Quartal schließt mit 114 Auslieferungen. Das sind 16 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Engpass hat einen Namen: Pratt & Whitney. Fehlende Triebwerke bremsen das ambitionierte Produktionsprogramm für die A320neo-Familie aus. Airbus will die Fertigungsrate auf 75 Maschinen pro Monat hochfahren — das sogenannte "Rate 75"-Ziel. Aktuell ist davon wenig zu sehen.

Boeing lieferte im ersten Quartal 143 Flugzeuge aus und hält damit die Führung gegenüber Airbus. Beim Auftragsbestand dreht sich das Bild: Boeing kommt auf rund 6.700 Flugzeuge — etwa 2.300 weniger als Airbus.

Jahresziel unter Druck

Für das Gesamtjahr 2026 peilt Airbus 870 Auslieferungen an, dazu ein bereinigtes EBIT von rund 7,5 Milliarden Euro und einen freien Cashflow von etwa 4,5 Milliarden Euro. Ob das erreichbar ist, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die Triebwerksengpässe nachlassen.

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Die Aktie notiert aktuell bei 42,60 Euro — rund 22 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom November 2025. Der RSI liegt bei knapp 11, was technisch auf eine stark überverkaufte Situation hindeutet.

Das Muster ist klar: Airbus hat keine Nachfrageprobleme. Die Fähigkeit, den Auftragsbestand in tatsächliche Auslieferungen umzuwandeln, entscheidet darüber, ob die Jahresziele halten — und wann die Aktie wieder Boden gewinnt.

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